Die psychotherapeutische Behandlung von Patient:innen mit komplexen Traumafolgestörungen stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Behandlungsplanung und therapeutische Haltung. Insbesondere bei komplexer PTBS, dissoziativen Störungen sowie ausgeprägter struktureller Dissoziation sind differenzierte diagnostische Einschätzungen und ein reflektiertes therapeutisches Vorgehen notwendig.
Rahmen und Inhalte
In dieser monatlich stattfindenden, zweistündigen Gruppensupervision haben approbierte Psychotherapeut:innen die Möglichkeit, Behandlungsverläufe aus ihrer Praxis vorzustellen und gemeinsam zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stehen:
– Diagnostische Fragestellungen nach ICD-11
– Therapeutische Strategien bei komplex traumatisierten Patient:innen
– Umgang mit Dissoziation
– Krisendynamiken
– Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse
Zielgruppe
Die Supervision richtet sich an:
– approbierte Psychotherapeut:innen
Angesprochen sind insbesondere Fachpersonen, die:
– mit komplex traumatisierten Patient:innen arbeiten
– einen vertieften fachlichen Austausch suchen
– Unterstützung bei diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen wünschen
Voraussetzungen für die Teilnahme
Um eine möglichst homogene Arbeitsgruppe hinsichtlich Erfahrung, Arbeitskontext und Fragestellungen zu gewährleisten, bitten wir Interessierte um:
– eine kurze Beschreibung ihres Supervisionswunsches
– Angaben zu bisherigen Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Patient:innen
Organisatorische Informationen
Format: monatliche, zweistündige Gruppensupervision
Schwerpunkt: Diagnostik und Therapie komplexer Traumafolgestörungen und dissoziativer Störungen (ICD-11)
Leitung der Supervision
Die Supervision wird geleitet von Ingrid Wild-Lüffe, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin.
Sie verfügt über langjährige klinische und supervisorische Erfahrung in der Behandlung komplexer Traumafolgestörungen und dissoziativer Störungen, einen fachlichen Schwerpunkt in der Diagnostik und Behandlung komplex traumatisierter Patient:innen sowie umfassende Erfahrung in der Fortbildung und Supervision von Fachkolleg:innen
Sie ist zudem Mitbegründerin des Traumahilfezentrums München (THZM) und engagiert sich dort in der Weiterbildung von Fachkräften zu komplexen Traumafolgestörungen und Dissoziation.
Die psychotherapeutische Behandlung von Patient:innen mit komplexen Traumafolgestörungen stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Behandlungsplanung und therapeutische Haltung. Insbesondere bei komplexer PTBS, dissoziativen Störungen sowie ausgeprägter struktureller Dissoziation sind differenzierte diagnostische Einschätzungen und ein reflektiertes therapeutisches Vorgehen notwendig.
Rahmen und Inhalte
In dieser monatlich stattfindenden, zweistündigen Gruppensupervision haben approbierte Psychotherapeut:innen die Möglichkeit, Behandlungsverläufe aus ihrer Praxis vorzustellen und gemeinsam zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stehen:
– Diagnostische Fragestellungen nach ICD-11
– Therapeutische Strategien bei komplex traumatisierten Patient:innen
– Umgang mit Dissoziation
– Krisendynamiken
– Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse
Zielgruppe
Die Supervision richtet sich an:
– approbierte Psychotherapeut:innen
Angesprochen sind insbesondere Fachpersonen, die:
– mit komplex traumatisierten Patient:innen arbeiten
– einen vertieften fachlichen Austausch suchen
– Unterstützung bei diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen wünschen
Voraussetzungen für die Teilnahme
Um eine möglichst homogene Arbeitsgruppe hinsichtlich Erfahrung, Arbeitskontext und Fragestellungen zu gewährleisten, bitten wir Interessierte um:
– eine kurze Beschreibung ihres Supervisionswunsches
– Angaben zu bisherigen Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Patient:innen
Organisatorische Informationen
Format: monatliche, zweistündige Gruppensupervision
Schwerpunkt: Diagnostik und Therapie komplexer Traumafolgestörungen und dissoziativer Störungen (ICD-11)
Leitung der Supervision
Die Supervision wird geleitet von Ingrid Wild-Lüffe, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin.
Sie verfügt über langjährige klinische und supervisorische Erfahrung in der Behandlung komplexer Traumafolgestörungen und dissoziativer Störungen, einen fachlichen Schwerpunkt in der Diagnostik und Behandlung komplex traumatisierter Patient:innen sowie umfassende Erfahrung in der Fortbildung und Supervision von Fachkolleg:innen
Sie ist zudem Mitbegründerin des Traumahilfezentrums München (THZM) und engagiert sich dort in der Weiterbildung von Fachkräften zu komplexen Traumafolgestörungen und Dissoziation.
Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zu bekommen, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und uns selbst zu entwickeln und so mit stabilem Körper und Geist in Verbindung friedfertig und freier leben zu können.
Sie sind eingeladen, gemeinsam in der Gruppe Ihre Erfahrungen mit Yogaübungen zu erweitern und die Spürfähigkeit zu erhöhen. Mit angeleiteten Körperübungen und Atemtechniken können Sie die spezifische Wahrnehmung fördern, mehr Stabilität entwickeln und die Präsenz steigern. Dabei entsteht möglicherweise mehr Raum, die eigenen Grenzen weiter zu erkunden und zu erweitern. Das rhythmische Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung ermöglicht weitere Handlungsspielräume, mehr Lebendigkeit und Beziehung, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses können wir unsere Steuerungsfähigkeit des Nervensystems noch mehr vertiefen, so dass es leichter wird, mehr Sicherheit zu empfinden und somit das Wohlbefinden zu steigern. Durch den Aufbau und die Vertiefung eines Bewegungsablaufes kann es möglich werden, eine eigene kleine Abfolge zu entwickeln, die in den Alltag integriert werden kann. Es werden ergänzend zur Yogapraxis Hinweise zur Stressentlastung, Stabilisierung, Distanzierung, Selbstsorge, Achtsamkeit, und zu anderen Trauma spezifischen Zusammenhängen vermittelt, die auch im Alltag hilfreich sein können. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen.
Viele Menschen, die beginnen, mit Stabilisierungstechniken zu arbeiten oder ihren persönlichen Notfallkoffer zusammenzustellen, erleben zunächst Unsicherheit.
In Gesprächen mit Betroffenen höre ich immer wieder Sätze wie:
„Ich kenne ein paar Skills. Manchmal wirken sie und manchmal nicht. Das hilft mir nicht wirklich.“
„Ich komme mir komisch vor, wenn ich sie anwenden soll.“
„Mit Igelbällen kann man mich jagen.“
Vielleicht ist noch nicht klar, was tatsächlich hilfreich sein kann.
Vielleicht besteht Unsicherheit darin, wie Skills angewendet werden können.
Oder es taucht die Frage auf, ob etwas „richtig“ gemacht wird.
Das ist vollkommen in Ordnung. Gerade am Anfang ist es normal, Zweifel zu haben.
In der „Werkstatt Notfallkoffer“ erkunden wir gemeinsam, was im Alltag bereits hilft und was sich weiterentwickeln lässt – Schritt für Schritt. Es besteht die Möglichkeit, Vertrautes auszuprobieren und Neues kennenzulernen.
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Methoden: kleinen kognitiven Hilfen, haltgebenden Gegenständen sowie sanften körperorientierten Übungen.
In den vier Terminen wird voraussichtlich noch kein „fertiger“ Notfallkoffer entstehen. Stattdessen kann ein Gefühl dafür wachsen, wie dieser mit der Zeit individuell weiterentwickelt werden kann.
Wenn Menschen beginnen, mit Skills zu arbeiten, können sich alte Verhaltensmuster verändern und neue Erfahrungen auftauchen. Manchmal kann dadurch auch innere Not stärker spürbar werden. Deshalb ist für diesen Kurs Voraussetzung, dass eine traumatherapeutische Begleitung oder eine traumasensible Beratung besteht – damit ausreichend Halt vorhanden ist, falls etwas in Bewegung kommt.
Inhalte der Werkstatt
Sanft Stabilität im Hier und Jetzt stärken
Übungen zum Orientieren und Ankommen ausprobieren
Motorische kleine Tätigkeiten (z. B. mit den Händen) kreativ aktivieren
Eigene Skills entdecken, prüfen und weiterentwickeln
Der 1. Termin ist ein verbindlicher Informationstermin. Er dient der Vorstellung des Kursinhalts, der Entscheidungsfindung, sowie der Beantwortung offener Fragen. Die Teilnahme an allen folgenden Terminen sind verbindlich.
Gesundheit stärken, Balance leben
In dieser Gruppe steht die Förderung von Stabilität, Selbstfürsorge und innerer Balance im Mittelpunkt. Ausgehend von einer Haltung bedingungsloser Wertschätzung (nach Carl Rogers) und achtsamer Präsenz begegnen wir uns mit Respekt, Empathie und Vertrauen in unsere eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Jede Person erfährt und arbeitet mit Ihren individuellen Ressourcen, Bedürfnissen und einem ganz eigenen Rhythmus.
Auf der Grundlage des Health-Coaching-Ansatzes wird die Zusammenarbeit als partnerschaftlicher Prozess verstanden – co-kreativ, ressourcenorientiert und ohne Leistungsanspruch. Im gemeinsamen Erkunden entstehen neue Wege, um innere und äußere Stabilität zu fördern, Routinen zu gestalten und Selbstfürsorge im Alltag zu verankern.
Anhand der „Säulen für Stabilität und Wohlbefinden – Schlaf, Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit, Sinn, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit – werden behutsame Möglichkeiten erprobt, wie kleine Veränderungen im Alltag zu mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden führen können. Methoden sind Psychoedukation, Journaling, Coaching-Impulse und einfache Übungen zur Selbstregulation.
Im Mittelpunkt steht nicht Selbstoptimierung, sondern eine freundlich-zugewandte Beziehung zu sich selbst und eine respektvolle Haltung gegenüber der eigenen Lebenssituation.
Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um Stabilität zu erfahren, Ressourcen zu aktivieren und die Fähigkeit zur Selbstfürsorge zu vertiefen.
Schuld und Scham prägen viele Beratungs- und Therapiesituationen oft sichtbar, manchmal verdeckt. Sie zeigen sich in Rückzug, Härte gegen sich selbst, Vermeidung oder in leisen Sätzen, die lange nachhallen.
Dieses Seminar vermittelt kompakt und fachlich fundiert, wie Schuld- und Schamerleben entstehen, wie sie sich im Kontext von Trauma zeigen und welche Dynamiken sie in der Beziehungsgestaltung auslösen können. Gleichzeitig berühren diese Emotionen auch uns als Fachkräfte in unserer Haltung, in unserer Resonanz und in unserer eigenen Geschichte.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag:
Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Fallbeispielen, erproben konkrete Interventionen und reflektieren ihre professionelle Haltung im Umgang mit Schuld- und Schamgefühlen. Selbst- und Co-Regulation werden dabei als zentrale Werkzeuge erfahrbar gemacht.
Im Mittelpunkt stehen:
– das Verstehen von Schuld- und Schamerleben
– die Bedeutung dieser Emotionen in traumatischen Kontexten
– die eigene Resonanz als Fachkraft
– konkrete Interventionen für die Arbeit mit Klient*innen
– Selbst- und Co-Regulation als tragende Basis
Methoden:
Fachliche Impulse, Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Fallpraxis und kollegiale Beratung.
Diese beiden Gefühle gehören seit der Vertreibung aus dem Paradies in vielen Facetten zum Menschsein. Vielleicht sind sie sogar besonders menschliche Gefühle. Gemeinsam ist ihnen, dass sie unseren Selbstwert betreffen und eine wichtige Rolle im Zusammenleben spielen. Beide sind so unangenehm und schmerzlich, dass wir sie uns möglichst nicht anmerken lassen wollen. Häufig sind sie Ursache von Widerstand, Verstrickungen und Übertragungen.
Scham hat mit unserem Selbstwert und unserer Integrität zu tun. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Erlernen der Regeln einer Gemeinschaft und auch beim Schutz vor Gefahren. Das „Sich-schämen-Können“ ist uns innewohnend; wofür wir uns schämen, hängt jedoch von der Umgebung und der Kultur ab, in die wir hineingeboren wurden und in der wir leben.
Wer sich schämt, fühlt sich fehlerhaft, unwert oder ungeliebt und fürchtet, aus der Gemeinschaft „herauszufallen“. Man möchte „im Boden versinken“ oder versucht mit unterschiedlichen Strategien, dieses Gefühl abzuwehren.
Schuld hat mit dem Thema Gerechtigkeit und mit Ausgleich zu tun. Schuld entsteht durch eigenes Handeln oder durch die Verletzung von Normen.
In diesem Seminar möchte ich mich diesen mächtigen Gefühlen von verschiedenen Seiten nähern und sie gemeinsam mit Ihnen erkunden.
Wir werden:
– die positiven Seiten der Scham betrachten,
– verletzte Scham und Schamlosigkeit differenzieren,
– Scham in der Übertragung verstehen,
– den Einfluss von Scham auf Selbstwert und Zugehörigkeit beleuchten,
– Möglichkeiten erkunden, traumatische Scham konstruktiv aufzulösen,
– den Unterschied zwischen Schuld und Schuldgefühl klären,
– über Überlebensschuld sprechen,
– Wege aus der Schuld heraus erarbeiten.
Neben theoretischen Impulsen und praktischen Demonstrationen wird es Übungen sowie persönliche Arbeitssequenzen geben.
Für diese Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der BLÄK beantragt.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie einen eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie KEINEN eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Dieser Kurs baut auf der Einführung in die Grundlagen des potenzialfokussierten Brainspottings auf. Er beginnt mit einem kurzen Rückblick sowie der Reflexion der bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer:innen. Im weiteren Verlauf werden zusätzliche spezifische Zugangsmöglichkeiten zu einem Brainspot vermittelt, live demonstriert und anschließend in Zweiergruppen praktisch geübt. Neben der Wiederholung bereits gehörter und erlernter Inhalte werden vertiefende neurobiologische Erklärungen zur Wirksamkeit des potenzialfokussierten Brainspottings vermittelt. Im Zentrum steht dabei stets die Beachtung der Selbstregulationskräfte des Gehirns als selbstreferenzielles, selbstregulatives, nicht-lineares und komplexes System. Darüber hinaus werden weitere Zugangswege („Accesses“) zu begeisterungs- und/oder traumabezogenem Belastungsmaterial vorgestellt.
Besonders für die Arbeit mit Klient:innen mit sehr komplexer PTBS sowie mit Personen, die sich außerhalb des Toleranzfensters befinden, ist die Vermittlung von Kombinationsmöglichkeiten aller bisher erlernten Zugangswege von großer Bedeutung.
Zielgruppe
  • Angesprochen sind:
  • Psychotherapeut:innen mit Approbation
  • Ärzt:innen
  • Heilpraktiker:innen mit mindestens dreijähriger psychotherapeutischer Ausbildung bzw. mit staatlicher Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie
  • Ergo-, Kunst- und Musiktherapeut:innen
  • Nach Rücksprache auch Personen,die in anderen beruflichen Feldern mit traumatisierten Menschen arbeiten oder an eigener Potenzialentfaltung interessiert sind
Gebühren
  • Frühbucherrabatt: 395,- €
  • Bis zwei Monate vor Seminarbeginn: 425,- €
  • Last-Minute-Anmeldung (bis zwei Wochen vor Seminarbeginn): 455,- €