Diagnostic questions
Does this patient suffer from dissociative amnesia, or are memory problems caused by episodes of absorption or concentration difficulties, or something else?
Are the voices psychotic, dissociative, or both?
How should identity problems be evaluated? Are they connected with (alternatively caused by) the existence of dissociative parts of the personality, or can they be explained as part of personality disorder pathology?
How can dissociative parts of the personality be distinguished from borderline modes or ego states?
Treatment questions
Once the diagnosis has been made, how should treatment be initiated?
Is phase-oriented treatment necessary, and if so, how long should it last?
How should patients with severe attachment problems be managed?
How should ongoing abuse be addressed?
How can therapist burnout, emotional overwhelm, or countertransference difficulties be prevented?
Day 1: Diagnostic focus
On Day 1, the focus is on diagnostic questions, introducing the Trauma and Dissociation Symptoms Interview (TADS-I). This interview differs from other semi-structured interviews in several ways:
It includes a section on other trauma-related symptoms in order to:
a) Develop a more complete clinical picture of possible comorbidity, including symptoms of PTSD and complex PTSD
b) Gain greater insight into the (possible) dissociative organization of the personality
c) Differentiate complex dissociative disorders from personality disorders and other conditions, such as (complex) PTSD, mood disorders, or psychotic disorders
Finally, the TADS-I aims to distinguish between:
Symptoms referring to a division of the personality
Symptoms involving other alterations of consciousness that are not necessarily dissociative
In a pilot study, the TADS-I was able to reliably differentiate DD patients from non-DD patients. Dissociative disorder (DD) patients differed significantly from non-DD patients in severity across all symptom profiles, including trauma-related symptoms and alterations of consciousness (Boon, Cavaletti & Boldrini, 2025).
Clinical examples and video clips will be used.
Day 2: Treatment focus
On Day 2, the focus is on major challenges in the treatment of complex dissociative disorders, such as:
Is a phase-oriented treatment model necessary, or can trauma memories be processed immediately?
Do we need a working alliance (and if so, with whom- which parts?)
What are the complications in patients with severe attachment problems?
How should ongoing abuse be addressed?
How can therapist burnout, emotional overload, or difficulties with countertransference be prevented?
References
Diagnosis:
Boon, S. (2023). Assessing Trauma-Related Dissociation with the Trauma and Dissociation Symptoms Interview. New York: W.W. Norton & Company.
German translation:
Boon, S. Die Diagnostik traumabedingter Dissoziation: Mit dem Trauma and Dissociation Symptoms Interview (TADS-I) arbeiten . Junfermann Verlag.
Boon-Langelaan, S., Cavaletti, M., Boldrini, M. P., & Runhaar, M. (2025). The Trauma and Dissociative Symptoms Interview (TADS-I): Results of a pilot study. European Journal of Trauma & Dissociation, 100611.
Treatment
Boon, S., Steele, K., & Van der Hart, O. (2013). Traumabedingte Dissoziation bewältigen – Ein Skills-Training für Klienten und ihre Therapeuten. Junfermann Verlag.
Steele, K., Boon, S., & Van der Hart, O. (2017). Die Behandlung traumabasierter Dissoziation – Eine praxisorientierte, integrative Vorgehensweise . G.P. Probst Verlag.
Bindungstraumatisierung ist keine Diagnose im Sinne der klassischen Diagnosesysteme (ICD, DSM). Dennoch kann sie weitreichende Folgen auf die Beziehungsgestaltung sowie auf die körperliche und psychische Gesundheit haben.
In diesem Vortrag wollen wir zunächst grundsätzlich klären, was unter Bindungstraumatisierung verstanden wird. Dabei nähern wir uns dem Thema aus einer nervensystemischen Perspektive an.
Darüber hinaus soll eine Idee vermittelt werden, warum es hilfreich sein kann, Bindungstraumatisierung auch im Kontext von Diagnosen zu berücksichtigen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit Trauma assoziiert werden – wie z. B. Depressionen oder chronische Entzündungsprozesse.
Der Vortrag bietet einen ersten Überblick über dieses Thema und richtet sich an alle Interessierten.
Mitschnitte sowie das Verbreiten von Inhalten sind urheberrechtlich untersagt.
Nähe und Verbundenheit Zwischen Sehnsucht und Schutz
Warum Nähe gleichzeitig gewünscht und gefürchtet sein kann und wie Beziehung in kleinen, sicheren Schritten möglich wird.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Schuld Verantwortung neu einordnen
Zwischen realer Verantwortung und übernommener Schuld unterscheiden lernen.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Scham – Wenn das Selbst angegriffen wurde
Warum Scham so stark wirkt und wie wir lernen können, uns selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Trauer – Verluste anerkennen
Trauer über erlittene Erfahrungen, verlorene Möglichkeiten oder Beziehungen verstehen und einen heilsamen Umgang damit finden.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Wut – Die Kraft der Selbstbehauptung
Wut als Schutzgefühl verstehen: Wie unterdrückte oder überwältigende Wut entsteht und wie sie konstruktiv genutzt werden kann.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Angst – Wenn das innere Alarmsystem anspringt
Warum Angst nach belastenden Erfahrungen so schnell aktiviert wird und wie wir lernen können, uns im Hier und Jetzt wieder zu orientieren.
Viele Gefühle, die Menschen nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen erleben, sind sogenannte traumabezogene Gefühle. Dazu gehören unter anderem Angst, Wut, Trauer, Scham, Schuld sowie das Spannungsfeld von Nähe und Verbundenheit.
In dieser Online-Sommerakademie geht es darum, diese Gefühle besser zu verstehen:
– Woher kommen sie?
– Warum tauchen sie im Leben von heute wieder auf?
– Wie können wir lernen, Gefühle von damals als solche zu erkennen – statt sie mit der Gegenwart zu verwechseln und von ihnen überwältigt zu werden?
Die Reihe vermittelt grundlegendes Wissen über traumabezogene emotionale Reaktionen und lädt dazu ein, die eigene Gefühlswelt mit mehr Verständnis und Selbstmitgefühl zu betrachten.
Sie orientiert sich an der Struktur des evidenzbasierten Programms Finding Solid Ground und verbindet stabilisierende Traumainformation mit verständlicher Psychoedukation.
Teilnahme und Mitwirkung
Die Teilnahme an der Sommerakademie ist niedrigschwellig gestaltet. Eine Teilnahme ist auch unter einem Pseudonym möglich; Kamera und Mikrofon müssen nicht aktiviert werden. Jede Person entscheidet selbst, in welchem Umfang sie sichtbar sein oder sich beteiligen möchte.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet oder mitgeschnitten.
Die Veranstaltung ist als offenes, psychoedukatives Format konzipiert. Eine individuelle Begleitung oder das Eingehen auf besondere persönliche Bedürfnisse ist im Rahmen dieser Reihe nicht möglich.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich. Jede Person entscheidet selbst, was sie für sich mitnehmen möchte und kann die Teilnahme jederzeit unterbrechen oder beenden.
Gleichzeitig leben die Abende von der Mitwirkung der Teilnehmenden – von Gedanken, Fragen und Rückmeldungen. Jede Form der Beteiligung ist willkommen, ohne Verpflichtung und im individuell passenden Rahmen.
Ein respektvoller Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
Dieser Vortrag soll einen kurzen Einblick geben, wie unser Körper auf ein traumatisches Ereignis reagiert. Unter Einbezug der Polyvagaltheorie von Stephen Porges und des Stresstoleranzfensters von Daniel Siegel ist es möglich, diesen körperlichen Ausnahmezustand nach traumatischen Erfahrungen besser zu verstehen.
Wie reagiert der Körper auf Traumatisierung? Weshalb gerät jemand nach einer Traumatisierung immer wieder in diese Ausnahmezustände? Und was bedeutet diese körperliche Regulationsstörung für die zukünftige Kontakt- und Beziehungsgestaltung traumatisierter Menschen?
Aus dieser eher körperpsychotherapeutischen sowie beziehungsorientierten Perspektive lassen sich therapeutische Implikationen für die praktische Arbeit ableiten, die ich in diesem Vortrag mit Ihnen teilen möchte.
Zielgruppe:
Vorrangig Menschen, die im sozialen Bereich tätig sind (Beraterinnen, Therapeutinnen, Sozialpädagog*innen), aber auch andere Interessierte.
Mitschnitte sowie das Verbreiten von Inhalten sind urheberrechtlich untersagt.
In Beziehung kommen mit beziehungstraumatisierten Jugendlichen
Psychotherapie mit früh und komplex traumatisierten Jugendlichen stellt für Therapeutinnen und Therapeuten sowie für Bezugspersonen eine besondere Herausforderung dar.
Die Betroffenen leiden in der Regel unter schweren Bindungsstörungen als Folge ihrer frühen Beziehungstraumatisierungen. Während sich manche Kinder noch scheinbar symptomfrei an ungünstige Lebensbedingungen anpassen, manifestieren sich spätestens im Jugendalter – nach dem „Bröckeln der Abwehr“ – vielfältige Traumafolgesymptome.
Der therapeutische Ansatz basiert auf der personzentrierten therapeutischen Haltung, insbesondere auf Wertschätzung, Empathie und Authentizität.
Ergänzt wird er durch Erkenntnisse aus der Bindungsforschung, etwa durch das Angebot und die Aufrechterhaltung von Beziehung sowie die Ermöglichung von Nachentwicklung. Hinzu kommen neurowissenschaftliche Erkenntnisse, beispielsweise zur Neurobiologie früher Stressverarbeitung und zur Psychoedukation, sowie anerkannte traumatherapeutische Grundsätze und Methoden.
Dazu zählen insbesondere die Gewährleistung von Sicherheit, die Aktivierung von Ressourcen, der Umgang mit traumabedingten Symptomen und schonende Trauma-Interventionen.
Dieser Ansatz kann in einem vertiefendem Seminar mit integriertem Supervisionsteil erlernt werden.
In dem eineinhalbstündigen Online-Vortrag am 08.10.2026 wird zum einen ein Einblick in die Befindlichkeit dieser Jugendlichen vermittelt. Zum anderen werden, ausgehend davon, wesentliche Bausteine für einen tragfähigen Beziehungsaufbau sowie für eine längerfristige therapeutische Begleitung aufgezeigt.
Zielgruppe:
Kinder- und Jugendlichen-Therapeut:innen aller Therapierichtungen, Mitarbeiter:innen sozialer Einrichtungen wie Beratungsstellen, öffentliche Erziehungseinrichtungen, z.T. auch Ergotherapeut:innen
Literatur:
Heidi Zorzi: „Psychotherapie mit komplex traumatisierten Jugendlichen – Ein integrativer Ansatz für die Praxis“
Klett-Cotta, 2019
Für diesen Vortrag werden Fortbildungspunkte beantragt.