Gewalt wird gesellschaftlich wie auch fachlich häufig entlang traditioneller Rollenbilder verstanden: Männer als Täter, Frauen als Opfer.
Diese Zuschreibungen prägen Wahrnehmung, Diagnostik und Versorgung – und tragen dazu bei, dass bestimmte Betroffenengruppen unzureichend erkannt und behandelt werden.
Insbesondere Männer als Überlebende interpersoneller Gewalt sowie Erfahrungen mit weiblichen Täterinnen sind häufig mit Tabuisierung, Bagatellisierung oder diagnostischer Unsicherheit verbunden. Dies kann zu Fehleinschätzungen, inadäquaten Behandlungsansätzen oder Versorgungslücken führen.
Die Veranstaltung orientiert sich am Klassifikationssystem der World Health Organization und den Kriterien der ICD-11. Im Mittelpunkt steht ein störungsübergreifendes Verständnis traumatischer Belastungen, das insbesondere die Unterscheidung zwischen posttraumatischer Belastungsstörung und komplexer posttraumatischer Belastungsstörung berücksichtigt.
Ein besonderer Fokus liegt auf den sogenannten Störungen der Selbstorganisation (Disturbances in Self-Organization, DSO) – Affektregulationsstörungen, negatives Selbstkonzept und Beziehungsstörungen -, wie sie insbesondere nach chronischer, interpersoneller Gewalt auftreten.
Gerade bei männlichen Betroffenen zeigen sich diese häufig in weniger „klassischen“ Symptombildern, etwa durch Externalisierung, erhöhte Reizbarkeit, Rückzug oder verdeckte Scham- und Schuldthematiken.
Zentrale Inhalte der Veranstaltung sind:
– ICD-11-Traumakonzept: Ereignisdefinition, Symptomcluster und diagnostische Abgrenzung
– PTBS vs. kPTBS: Bedeutung der DSO-Symptomatik für Diagnostik und Therapieplanung
– Geschlechtsspezifische Ausdrucksformen traumatischer Belastungen, insbesondere bei Männern
– Frauen als Täterinnen: Dynamiken, Beziehungskontexte sowie Auswirkungen auf Symptompräsentation und Deutung
– Differenzialdiagnostische Herausforderungen, insbesondere gegenüber Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline-Strukturen), affektiven Störungen und Suchterkrankungen
– Implikationen für die therapeutische Haltung: Umgang mit Scham, Ambivalenz, Loyalitätskonflikten und gesellschaftlich geprägten Erwartungsmustern
Die ICD-11 eröffnet durch ihre strukturbezogene Perspektive neue Möglichkeiten, komplexe traumatische Verläufe differenziert zu erfassen. Dies ist insbesondere dann bedeutsam, wenn klassische Opfer-Täter-Schemata nicht greifen und klinische Präsentationen von gängigen Erwartungsmustern abweichen.
Ziel der Veranstaltung ist es, die diagnostische Sicherheit zu erhöhen, die eigene Wahrnehmung für blinde Flecken zu schärfen und einen differenzierten, traumasensiblen Zugang zu bislang unterrepräsentierten Patient:innengruppen zu fördern.
Zielgruppe:
Die Veranstaltung richtet sich an approbierte Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen sowie erfahrene Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern.
Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen sind häufig auch von suizidalem Erleben und Verhalten betroffen, deshalb ist es auch in der Arbeit mit dieser Zielgruppe sehr wichtig, Kompetenzen im Umgang damit zu erwerben und zu festigen.
In diesem 2. Teil des Seminars werden verschiedene Behandlungsansätze zur Arbeit mit Patient:innen mit suizidalem Verhalten vorgestellt.
Dazu gibt einen Überblick zum ASSIP-Ansatz und der Arbeit mit einem narrativen Vorgehen und mit Psychoedukation sowie mit kognitiv-behaviouralen Ansätzen aus dem BCBT-Ansatz.
Zielgruppe: Fachpersonal aus psychosozialen, medizinischen und einsatzdienstlichen Bereichen mit Bezug zu suizidalen Krisensituationen (z.B. Psychotherapeut:innen, Notfallsanitäter:innen, Polizei, Berater:innen)
Die Teilnahme an dem Vertiefungsseminar setzt eine Teilnahme an dem Basisseminar am 02.03.26 bzw. am 16.10.26 voraus.
Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Traumafolgestörungen sind häufig auch von suizidalem Erleben und Verhalten betroffen, deshalb ist es auch in der Arbeit mit dieser Zielgruppe sehr wichtig, Kompetenzen im Umgang damit zu erwerben und zu festigen.
Im Seminar werden kompakt theoretische Grundlagen vermittelt, Theorien und Risikofaktoren der Entstehung suizidalen Verhaltens sowie klinische Implikationen vorgestellt.
Die Zusammenhänge mit traumatischen Erfahrungen werden diskutiert und Behandlungsansätze zu suizidalem Erleben und Verhalten überblicksartig vorgestellt. Im zweiten Teil wird das Vorgehen zur Erfassung/Dokumentation suizidalen Erlebens und Verhaltens vorgestellt und in Kleingruppen geübt.
Darüber hinaus werden Basisinterventionen (Sicherheitsplan, Methodensicherung) eingeführt und in Kleingruppen geübt.
Zielgruppe: Fachpersonal aus psychosozialen, medizinischen und einsatzdienstlichen Bereichen mit Bezug zu suizidalen Krisensituationen (z.B. Psychotherapeut:innen, Notfallsanitäter:innen, Polizei, Berater:innen)
Schuld und Scham prägen viele Beratungs- und Therapiesituationen oft sichtbar, manchmal verdeckt. Sie zeigen sich in Rückzug, Härte gegen sich selbst, Vermeidung oder in leisen Sätzen, die lange nachhallen.
Dieses Seminar vermittelt kompakt und fachlich fundiert, wie Schuld- und Schamerleben entstehen, wie sie sich im Kontext von Trauma zeigen und welche Dynamiken sie in der Beziehungsgestaltung auslösen können. Gleichzeitig berühren diese Emotionen auch uns als Fachkräfte in unserer Haltung, in unserer Resonanz und in unserer eigenen Geschichte.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag:
Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Fallbeispielen, erproben konkrete Interventionen und reflektieren ihre professionelle Haltung im Umgang mit Schuld- und Schamgefühlen. Selbst- und Co-Regulation werden dabei als zentrale Werkzeuge erfahrbar gemacht.
Im Mittelpunkt stehen:
– das Verstehen von Schuld- und Schamerleben
– die Bedeutung dieser Emotionen in traumatischen Kontexten
– die eigene Resonanz als Fachkraft
– konkrete Interventionen für die Arbeit mit Klient*innen
– Selbst- und Co-Regulation als tragende Basis
Methoden:
Fachliche Impulse, Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Fallpraxis und kollegiale Beratung.
Diese beiden Gefühle gehören seit der Vertreibung aus dem Paradies in vielen Facetten zum Menschsein. Vielleicht sind sie sogar besonders menschliche Gefühle. Gemeinsam ist ihnen, dass sie unseren Selbstwert betreffen und eine wichtige Rolle im Zusammenleben spielen. Beide sind so unangenehm und schmerzlich, dass wir sie uns möglichst nicht anmerken lassen wollen. Häufig sind sie Ursache von Widerstand, Verstrickungen und Übertragungen.
Scham hat mit unserem Selbstwert und unserer Integrität zu tun. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Erlernen der Regeln einer Gemeinschaft und auch beim Schutz vor Gefahren. Das „Sich-schämen-Können“ ist uns innewohnend; wofür wir uns schämen, hängt jedoch von der Umgebung und der Kultur ab, in die wir hineingeboren wurden und in der wir leben.
Wer sich schämt, fühlt sich fehlerhaft, unwert oder ungeliebt und fürchtet, aus der Gemeinschaft „herauszufallen“. Man möchte „im Boden versinken“ oder versucht mit unterschiedlichen Strategien, dieses Gefühl abzuwehren.
Schuld hat mit dem Thema Gerechtigkeit und mit Ausgleich zu tun. Schuld entsteht durch eigenes Handeln oder durch die Verletzung von Normen.
In diesem Seminar möchte ich mich diesen mächtigen Gefühlen von verschiedenen Seiten nähern und sie gemeinsam mit Ihnen erkunden.
Wir werden:
– die positiven Seiten der Scham betrachten,
– verletzte Scham und Schamlosigkeit differenzieren,
– Scham in der Übertragung verstehen,
– den Einfluss von Scham auf Selbstwert und Zugehörigkeit beleuchten,
– Möglichkeiten erkunden, traumatische Scham konstruktiv aufzulösen,
– den Unterschied zwischen Schuld und Schuldgefühl klären,
– über Überlebensschuld sprechen,
– Wege aus der Schuld heraus erarbeiten.
Neben theoretischen Impulsen und praktischen Demonstrationen wird es Übungen sowie persönliche Arbeitssequenzen geben.
Für diese Veranstaltung werden Fortbildungspunkte bei der BLÄK beantragt.
Dieser Kurs baut auf der Einführung in die Grundlagen des potenzialfokussierten Brainspottings auf. Er beginnt mit einem kurzen Rückblick sowie der Reflexion der bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer:innen. Im weiteren Verlauf werden zusätzliche spezifische Zugangsmöglichkeiten zu einem Brainspot vermittelt, live demonstriert und anschließend in Zweiergruppen praktisch geübt. Neben der Wiederholung bereits gehörter und erlernter Inhalte werden vertiefende neurobiologische Erklärungen zur Wirksamkeit des potenzialfokussierten Brainspottings vermittelt. Im Zentrum steht dabei stets die Beachtung der Selbstregulationskräfte des Gehirns als selbstreferenzielles, selbstregulatives, nicht-lineares und komplexes System. Darüber hinaus werden weitere Zugangswege („Accesses“) zu begeisterungs- und/oder traumabezogenem Belastungsmaterial vorgestellt.
Besonders für die Arbeit mit Klient:innen mit sehr komplexer PTBS sowie mit Personen, die sich außerhalb des Toleranzfensters befinden, ist die Vermittlung von Kombinationsmöglichkeiten aller bisher erlernten Zugangswege von großer Bedeutung.
Zielgruppe
  • Angesprochen sind:
  • Psychotherapeut:innen mit Approbation
  • Ärzt:innen
  • Heilpraktiker:innen mit mindestens dreijähriger psychotherapeutischer Ausbildung bzw. mit staatlicher Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie
  • Ergo-, Kunst- und Musiktherapeut:innen
  • Nach Rücksprache auch Personen,die in anderen beruflichen Feldern mit traumatisierten Menschen arbeiten oder an eigener Potenzialentfaltung interessiert sind
Gebühren
  • Frühbucherrabatt: 395,- €
  • Bis zwei Monate vor Seminarbeginn: 425,- €
  • Last-Minute-Anmeldung (bis zwei Wochen vor Seminarbeginn): 455,- €
Mitarbeiter*innen der Sozialpsychiatrie begegnen in ihrer Arbeit Menschen, deren Lebenswege durch traumatische Erlebnisse geprägt sind. Manchmal werden die Gewalterfahrungen von Beginn an offen thematisiert. Häufig kommt der Kontakt mit dem professionellen Hilfesystem wegen vielfältiger alltäglicher Probleme zustande:
  • wegen körperlicher Symptome
  • wegen Stress oder Schlafstörungen
  • weil der Arbeitsplatz nicht gehalten werden kann
  • weil Beziehungen nicht gelingen
  • weil Kinder verhaltensauffällig sind oder nicht gut versorgt werden können
Mit traumasensiblem Wissen können Klient*innen stabilisierend und psychoedukativ begleitet werden. Auch die Familie kann Unterstürzung finden. Ein Fokus im Seminar richtet sich auf die Frage, wie es den Kindern von Eltern mit Traumatisierung geht?
Für Berater*innen ist ein Verständnis für den Zusammenhang zwischen Gewalterfahrung und seelischer Erkrankung wichtig, um handlungsfähig zu bleiben. Auch ein Blick auf das Erleben der Helfenden ist wichtig: Häufig entstehen Dynamiken, die von Verärgerung über Hilflosigkeit bis hin zu Rettungsphantasien reichen.
Inhalte
  • Grundlagen der Sozialpsychiatrie mit Fokus auf psychische Erkrankung als Folge von Gewalt
  • Das Modell der Traumaverarbeitung von Handke und Görges als Handlungsbasis für den sozialpsychiatrischen Alltag
  • Praxisorientiertes Arbeiten an Fallbeispielen
  • Methodenvielfalt, z.B. konkretes Arbeiten mit der Notfalltasche
Ziel ist eine Verbindung von Psychotraumatologie und sozialpsychiatrischem Alltag. Das Seminar soll den Fachkräften Orientierung geben für den traumasensiblen Umgang mit gewalterfahrenen Menschen und ihren Angehörigen.
Teilnehmen dürfen alle Interessierte, psychotraumatologische Vorkenntnisse werden vorausgesetzt.
Das Seminar ist Teil unseres Curriculums Traumazentrierte Fachberatung | Traumapädagogik. Diese Weiterbildung ist anerkannt von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und vom Fachverband Traumapädagogik sowie von der Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG).
Das THZM lädt erfahrene Psychotherapeut*innen, die auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig sind, zur Teilnahme an einer fortgeschrittenen Online-Supervision mit Dr. Jan Gysi ein. Diese Supervision bietet eine professionelle Plattform für den Austausch von Wissen, die Diskussion von Fallstudien und die Weiterentwicklung klinischer Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Traumafolgestörungen.
Die Supervisionsveranstaltungen werden online über Zoom abgehalten. Jede Gruppensupervision dauert von 14.00 bis 17.15h, inkl. 15 Minuten Pause. Sie besteht aus einer Kombination von Fallvorstellungen, theoretischen Inputs und Diskussionen. Jeweils 4 Personen können einen eigenen anonymisierten Fall vorstellen. Weitere Fachpersonen sind eingeladen, bei den Supervisionen zuzuhören und bei Bedarf Fragen zu stellen.
Technische Teilnahmevoraussetzung:
-Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Kamera funktionsfähig ist und diese auch eingeschalten ist (dies betrifft auch alle TeilnehmerInnen OHNE Darstellung eines eigenen Falls)!
-Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Ton funktionsfähig und verständlich ist. Bitte ggf. entsprechend muten.
-Die technische Umsetzung (Zoom funktionsfähig, ggf. ein Update), erfolgt eigenverantwortlich. Technischer Support kann nicht gewährleistet werden.
Die Teilnahme ist nur mit eingeschalteter Kamera möglich. Andernfalls kann ein Ausschluss vom Kurs erfolgen; ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Das THZM lädt erfahrene Psychotherapeut*innen, die auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig sind, zur Teilnahme an einer fortgeschrittenen Online-Supervision mit Dr. Jan Gysi ein. Diese Supervision bietet eine professionelle Plattform für den Austausch von Wissen, die Diskussion von Fallstudien und die Weiterentwicklung klinischer Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Traumafolgestörungen.
Die Supervisionsveranstaltungen werden online über Zoom abgehalten. Jede Gruppensupervision dauert von 14.00 bis 17.15h, inkl. 15 Minuten Pause. Sie besteht aus einer Kombination von Fallvorstellungen, theoretischen Inputs und Diskussionen. Jeweils 4 Personen können einen eigenen anonymisierten Fall vorstellen. Weitere Fachpersonen sind eingeladen, bei den Supervisionen zuzuhören und bei Bedarf Fragen zu stellen.
Technische Teilnahmevoraussetzung:
-Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Kamera funktionsfähig ist und diese auch eingeschalten ist (dies betrifft auch alle TeilnehmerInnen OHNE Darstellung eines eigenen Falls)!
-Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Ton funktionsfähig und verständlich ist. Bitte ggf. entsprechend muten.
-Die technische Umsetzung (Zoom funktionsfähig, ggf. ein Update), erfolgt eigenverantwortlich. Technischer Support kann nicht gewährleistet werden.
Die Teilnahme ist nur mit eingeschalteter Kamera möglich. Andernfalls kann ein Ausschluss vom Kurs erfolgen; ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.
Das THZM lädt erfahrene Psychotherapeut*innen, die auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig sind, zur Teilnahme an einer fortgeschrittenen Online-Supervision mit Dr. Jan Gysi ein. Diese Supervision bietet eine professionelle Plattform für den Austausch von Wissen, die Diskussion von Fallstudien und die Weiterentwicklung klinischer Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Traumafolgestörungen.
Die Supervisionsveranstaltungen werden online über Zoom abgehalten. Jede Gruppensupervision dauert von 14.00 bis 17.15h, inkl. 15 Minuten Pause. Sie besteht aus einer Kombination von Fallvorstellungen, theoretischen Inputs und Diskussionen. Jeweils 4 Personen können einen eigenen anonymisierten Fall vorstellen. Weitere Fachpersonen sind eingeladen, bei den Supervisionen zuzuhören und bei Bedarf Fragen zu stellen.
Technische Teilnahmevoraussetzung:
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-Die technische Umsetzung (Zoom funktionsfähig, ggf. ein Update), erfolgt eigenverantwortlich. Technischer Support kann nicht gewährleistet werden.
Die Teilnahme ist nur mit eingeschalteter Kamera möglich. Andernfalls kann ein Ausschluss vom Kurs erfolgen; ein Anspruch auf Rückerstattung besteht in diesem Fall nicht.