Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zu bekommen, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und uns selbst zu entwickeln und so mit stabilem Körper und Geist in Verbindung friedfertig und freier leben zu können.
Sie sind eingeladen, gemeinsam in der Gruppe Ihre Erfahrungen mit Yogaübungen zu erweitern und die Spürfähigkeit zu erhöhen. Mit angeleiteten Körperübungen und Atemtechniken können Sie die spezifische Wahrnehmung fördern, mehr Stabilität entwickeln und die Präsenz steigern. Dabei entsteht möglicherweise mehr Raum, die eigenen Grenzen weiter zu erkunden und zu erweitern. Das rhythmische Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung ermöglicht weitere Handlungsspielräume, mehr Lebendigkeit und Beziehung, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses können wir unsere Steuerungsfähigkeit des Nervensystems noch mehr vertiefen, so dass es leichter wird, mehr Sicherheit zu empfinden und somit das Wohlbefinden zu steigern. Durch den Aufbau und die Vertiefung eines Bewegungsablaufes kann es möglich werden, eine eigene kleine Abfolge zu entwickeln, die in den Alltag integriert werden kann. Es werden ergänzend zur Yogapraxis Hinweise zur Stressentlastung, Stabilisierung, Distanzierung, Selbstsorge, Achtsamkeit, und zu anderen Trauma spezifischen Zusammenhängen vermittelt, die auch im Alltag hilfreich sein können. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen.
Viele Menschen, die bereits Erfahrungen mit Stabilisierung und einem eigenen Notfallkoffer gesammelt haben, kennen Momente von Frustration, Unsicherheit oder Ratlosigkeit.
In Gesprächen mit Betroffenen höre ich immer wieder:
„Mein Notfallkoffer funktioniert nicht mehr“
Ich weiß oft nicht, welchen Skill ich wann anwenden kann“
„Ich vergesse meinen Notfallkoffer im Alltag“
„Ich möchte Skills in der Öffentlichkeit nicht einsetzen“
Diese Erfahrungen verdeutlichen, dass ein Notfallkoffer nur dann wirksam ist, wenn er regelmäßig überprüft, an individuelle Bedürfnisse angepasst und unter traumasensibler Begleitung weiterentwickelt wird.
Das Notfallkoffer Labor bietet hierfür einen geschützten Rahmen. Die Gruppe richtet sich an Menschen, die bereits grundlegend Stabilisierungsstrategien kennen und diese für Ihren Alltag vertiefen möchten.
Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen zur Reorientierung, Erdung und Selbstregulation. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, bestehende Skills zu reflektieren, neue Techniken auszuprobieren und ein individuell stimmiges Repertoire zusammen- oder umzustellen. Dabei kommen kognitive, körperorientierte und gegenstandsbezogene Methoden zum Einsatz.
Schwerpunkte des Labors
Stärkung von Orientierung und Stabilität im Hier und Jetzt
Erproben praxisnaher Stabilisierungs- und Reorientierungsübungen
Kreatives Weiterentwickeln eigener Skills
Der 1. Termin ist ein verbindlicher Informationstermin. Er dient der Vorstellung des Kursinhalts, der Entscheidungsfindung, sowie der Beantwortung offener Fragen. Die Teilnahme an allen folgenden Terminen sind verbindlich.
Resilienz- und Ressourcenförderung durch künstlerisches und kreatives Arbeiten:
Als Teilnehmer*in können Sie mit Hilfe von Acrylfarben, Wachsmalstiften und zahlreichen anderen Materialien durch kreatives Arbeiten an ressourcenorientierten Themen Zugang zu positiven inneren Bildern finden und neue Möglichkeiten der Fokussierung, Selbstzentrierung und emotionalen Selbstregulation entdecken.
Eine Konfrontation mit belastenden, traumatischen Inhalten wird bestmöglich umgangen. Im Wesentlichen können Sie aus der kreativen Arbeit primär positive Energien, eine Stärkung des Selbst sowie eine positiv-zuversichtliche Haltung mitnehmen.
Frau Braun macht telefonische Vorgespräche. Sie wird sich mit Ihnen vor Gruppenbeginn in Verbindung setzen, um mit Ihnen einen Telefontermin zu vereinbaren. Die Telefontermine werden anstatt des 1. Infotermins am 21.01.2026 stattfinden.
Die Gruppentermine starten dann im Trauma Hilfe Zentrum am 28.01.2026
Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) bietet einen geschützten Rahmen, in dem Sie behutsam wieder Verbindung zu Ihrem Körper aufnehmen können. Die Praxis orientiert sich daran, wie sich Bewegungen für Sie im Moment anfühlen und lädt dazu ein, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen, die oft durch traumatische Erfahrungen eingeschränkt wurden.
Wie wird gearbeitet?
Einfache, zugängliche Körperhaltungen aus dem Yoga
Achtsame Anleitung ohne körperliche Korrektur
Einladende Sprache, die Wahlmöglichkeiten eröffnet
Fokus auf der inneren Wahrnehmung statt auf äußeren Formen
Für wen ist TCTSY geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Männer mit Erfahrungen von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), komplexen oder entwicklungsbedingten Traumata sowie an alle, die ihren individuellen Genesungsprozess durch eine körperorientierte Methode unterstützen möchten.
Hintergrund und Wirksamkeit
TCTSY wurde von David Emerson in enger Zusammenarbeit mit Dr. Bessel van der Kolk am Trauma Center in Boston entwickelt. Es handelt sich um das erste traumaspezifische Yogaprogramm, das in einem klinischen Kontext erforscht wurde. Seit 2016 ist TCTSY in den USA von der NREPP als evidenzbasierte Behandlungsmethode anerkannt und in der SAMHSA-Datenbank gelistet. Studien und wissenschaftliche Arbeiten bestätigen seine nachhaltige Wirksamkeit.
Um den individuellen Genesungsprozess zu unterstützen, bietet die sanfte Intervention von TCTSY Wahlmöglichkeiten und körperzentrierte Selbsterfahrung an. Durch die Konzentration auf das Körpergefühl als Grundlage für die Entscheidungsfindung ermöglicht TCTSY den Teilnehmenden, ihre Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen und ein Gefühl der Handlungsfähigkeit zu kultivieren, das infolge eines Traumas oft beeinträchtigt ist.
Die Methode verbindet Erkenntnisse aus Traumatheorie, Bindungstheorie, Neurowissenschaften und Intersektionalität. Im Zentrum steht dabei die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Körper und Geist sowie die Förderung von Selbstbestimmung und Sicherheit.
Aufgrund großzügiger Spenden ist dieser Kurs kostenfrei
Gesundheit stärken, Balance leben
In dieser Gruppe steht die Förderung von Stabilität, Selbstfürsorge und innerer Balance im Mittelpunkt. Ausgehend von einer Haltung bedingungsloser Wertschätzung (nach Carl Rogers) und achtsamer Präsenz begegnen wir uns mit Respekt, Empathie und Vertrauen in unsere eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Jede Person erfährt und arbeitet mit Ihren individuellen Ressourcen, Bedürfnissen und einem ganz eigenen Rhythmus.
Auf der Grundlage des Health-Coaching-Ansatzes wird die Zusammenarbeit als partnerschaftlicher Prozess verstanden – co-kreativ, ressourcenorientiert und ohne Leistungsanspruch. Im gemeinsamen Erkunden entstehen neue Wege, um innere und äußere Stabilität zu fördern, Routinen zu gestalten und Selbstfürsorge im Alltag zu verankern.
Anhand der „Säulen für Stabilität und Wohlbefinden – Schlaf, Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit, Sinn, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit – werden behutsame Möglichkeiten erprobt, wie kleine Veränderungen im Alltag zu mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden führen können. Methoden sind Psychoedukation, Journaling, Coaching-Impulse und einfache Übungen zur Selbstregulation.
Im Mittelpunkt steht nicht Selbstoptimierung, sondern eine freundlich-zugewandte Beziehung zu sich selbst und eine respektvolle Haltung gegenüber der eigenen Lebenssituation.
Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um Stabilität zu erfahren, Ressourcen zu aktivieren und die Fähigkeit zur Selbstfürsorge zu vertiefen.
Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) bietet einen geschützten Rahmen, in dem Sie behutsam wieder Verbindung zu Ihrem Körper aufnehmen können. Die Praxis orientiert sich daran, wie sich Bewegungen für Sie im Moment anfühlen und lädt dazu ein, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen, die oft durch traumatische Erfahrungen eingeschränkt wurden.
Wie wird gearbeitet?
Einfache, zugängliche Körperhaltungen aus dem Yoga
Achtsame Anleitung ohne körperliche Korrektur
Einladende Sprache, die Wahlmöglichkeiten eröffnet
Fokus auf der inneren Wahrnehmung statt auf äußeren Formen
Für wen ist TCTSY geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Frauen mit Erfahrungen von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), komplexen oder entwicklungsbedingten Traumata sowie an alle, die ihren individuellen Genesungsprozess durch eine körperorientierte Methode unterstützen möchten.
Hintergrund und Wirksamkeit
TCTSY wurde von David Emerson in enger Zusammenarbeit mit Dr. Bessel van der Kolk am Trauma Center in Boston entwickelt. Es handelt sich um das erste traumaspezifische Yogaprogramm, das in einem klinischen Kontext erforscht wurde. Seit 2016 ist TCTSY in den USA von der NREPP als evidenzbasierte Behandlungsmethode anerkannt und in der SAMHSA-Datenbank gelistet. Studien und wissenschaftliche Arbeiten bestätigen seine nachhaltige Wirksamkeit.
Um den individuellen Genesungsprozess zu unterstützen, bietet die sanfte Intervention von TCTSY Wahlmöglichkeiten und körperzentrierte Selbsterfahrung an. Durch die Konzentration auf das Körpergefühl als Grundlage für die Entscheidungsfindung ermöglicht TCTSY den Teilnehmenden, ihre Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen und ein Gefühl der Handlungsfähigkeit zu kultivieren, das infolge eines Traumas oft beeinträchtigt ist.
Die Methode verbindet Erkenntnisse aus Traumatheorie, Bindungstheorie, Neurowissenschaften und Intersektionalität. Im Zentrum steht dabei die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Körper und Geist sowie die Förderung von Selbstbestimmung und Sicherheit.
    Aufgrund von großzügigen Spenden können wir diese Gruppe kostenfrei anbieten.
Diese Stabilisierungsgruppe richtet sich an Menschen, die mit ihren Schuldgefühlen oder tatsächlicher Schuld kämpfen.
Wir werden uns damit beschäftigen, was Schuld bedeutet und welche Bedeutung Schuldgefühle haben können. Es geht um den Austausch, aber vor allem auch um Erfahren.
Fragen, denen wir uns nähern werden:
Habe ich wirklich Schuld?
Warum habe ich überhaupt Schuldgefühle? Kann man Schuldgefühle loswerden?
Wie kann ich mit tatsächlicher Schuld leben?
Worum es in diesem Kurs nicht geht:
Reale Schuld zu beurteilen oder gar zu verurteilen.
Worum es geht:
Wir begegnen uns wohlwollend, offen und mit Respekt vor unseren Lebenswegen. Neben Austausch werden wir Übungen zur Selbsterfahrung ausprobieren. Aktive Selbsthilfe erwächst aus der Kompetenz im Umgang mit den eigenen Gefühlen. Dieser Kurs ist eine Einladung zu neuen Perspektiven auf das Leben und neugieriger Selbsterfahrung.
Es ist nicht wichtig, ob Sie schon eine Psychotherapie gemacht haben oder noch gar nicht wissent, ob Sie eine machen möchten. Diese Gruppe dient dem Erforschen eigener Ressourcen und Werkzeuge, wir lernen mit den eigenen Gefühlen umzugehen.
Unser Ziel ist es, am Ende mehr über Schuld und Trauma zu wissen, Angst vor und Belastung durch die eigenen (Schuld-)Gefühle zu verringern und selbstermächtigt Werkzeuge für aktive Stabilisierung und Sicherheit in der Hand zu haben.
Sollten Sie noch keine Orientierungsberatung bei Melanie Regus gemacht haben, wird sie sich nach Ihrer Anmeldung mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen.
Traumasensibles Yoga kann eine Annäherung an den Körper sein, ein Tool um sich selbst zu regulieren oder auch die Möglichkeit darstellen in Kontakt mit Gefühlen zu kommen. Hier liegt der Fokus immer auf Stabilität und Selbstregulation.
In diesem Vortrag betrachten wir die Wirkung von Yoga auf das Nervensystem, Do´s and Dont´s im Trauma Kontext und wie Stabilität mit einfachen Übungen erreicht werden kann.
Die vielen Möglichkeiten werden nicht nur erörtert sondern gleich in die Praxis umgesetzt, an ausgewählten Beispielen erforschen wir die Wirkweisen von Bewegung, Atmung und geführter Konzentration. Die Übungen lassen sich leicht in einen psychotherapeutischen Kontext integrieren. Die Verkörperung von Empfindungen/Gefühlen und die Bewusstmachung derer ist ein reflektorischer Prozess, der kognitive Erkenntnisse bestärken und untermauern kann.
Anmeldeschluss: Montag, 09.02.2026, 18:00 Uhr
Der Curriculum Grundlagenteil umfasst 3 Blöcke mit je 3 Tagen.
Im Anschluss an jeden Block gibt es jeweils eine Auswertung Ihrer Peergruppenarbeit.