Sie arbeiten mit Menschen mit Traumafolgestörungen – oder möchten künftig in diesem Bereich tätig sein und sich gezielt weiterbilden?
Dann werden Sie Traumafachberater*in bzw. Traumapädagog*in!
Im Oktober startet unser neuer Grundlagenteil im Curriculum Traumazentrierte Fachberatung | Traumapädagogik am Trauma Hilfe Zentrum München.
Wir laden Sie herzlich zu unserem kostenlosen Online-Infoabend am 9. Juni 2026 ein!
Dienstag, 09.06.2026
18:30 – 19:30 Uhr
Online-Veranstaltung
Im Rahmen des Infoabends erhalten Sie einen kompakten und praxisnahen Einblick in unser Curriculum und können Ihre Fragen direkt klären.
Infoabend zum Curriculum Traumapädagogik
Das erwartet Sie im Infoabend:
-Aufbau des Curriculums (Grundlagenteil, Aufbauteil, Supervision und Abschluss)
-Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme mit oder ohne DeGPT-Zertifikat
– Möglichkeiten eines Einfach- oder Doppelabschlusses (Erwachsene / Kinder & Jugendliche)
Warum diese Weiterbildung sinnvoll ist:
– Mehr Sicherheit und Wirksamkeit in Ihrer Arbeit Sie lernen, Verhaltensweisen im Kontext von Trauma besser zu verstehen, Muster zu erkennen und neue, tragfähige Ansätze für die Begleitung zu entwickeln.
– Flexibler Aufbau individuelle Schwerpunktsetzung Im Aufbauteil stehen Ihnen vielfältige Wahlmöglichkeiten offen. So gestalten Sie Ihr Curriculum passend zu Ihrem beruflichen Kontext.
– Praxisnah und fundiert Aus der Praxis für die Praxis: Erfahrene Dozent*innen bringen ihre langjährige Expertise ein und ergänzen diese durch neue Impulse für eine lebendige Lernkultur.
– Starke Kooperation in der Traumapädagogik Die Zusammenarbeit mit der AETAS Kinderstiftung ermöglicht einen qualitätsgesicherten Abschluss.
– Anerkannte Zertifizierung Das Curriculum wurde nach den Vorgaben der DeGPT sowie relevanter Fachverbände konzipiert.
– Mit entsprechenden Voraussetzungen erhalten Sie ein DeGPT-Zertifikat alternativ ein Abschlusszertifikat des Trauma Hilfe Zentrums München.
Für wen ist das Curriculum geeignet?
Für nicht approbierte Fachkräfte aus helfenden Berufen z. B. aus pädagogischen, sozialen, pflegerischen oder therapeutischen Arbeitsfeldern sowie Heilpraktiker*innen und Coaches.
Wir freuen uns, Ihnen unser Curriculum vorzustellen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie KEINEN eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Wenn Kinder über lange Zeit oder bei zentralen (Beziehungs-) Erfahrungen immer wieder über ihre Kräfte gehen müssen, bringt dies sowohl kurz-, als auch langfristig Folgen für ihr Selbst- und Weltverständnis mit sich.
Die Konsequenzen solch massiver und früher Belastung unterscheiden sich in Symptomatik aber auch in der Art und Weise sich selbst, die Welt und sich selbst in dieser Welt zu erleben teils deutlich von den Folgen späterer Monotraumatisierungen. Wenn Orientierung schon früh sehr schwierig ist, brauchen Kinder später umso sicherere Leuchttürme.
Wie erleben Kinder, deren Reise in stürmischen Gewässern begann, die Welt? Wie gestalten sich sehr alte und ganz neue Bindungs- und Beziehungsfragen? Warum verwechseln diese Kinder unter Umständen immer wieder Vergangenheit und Gegenwart, auch wenn jetzt doch „alles gut“ ist? Wie werden persönliche und professionelle Bezugspersonen stabile Bezugspunkte für kindliches Erleben und legen sichere Trittsteine auf dem gemeinsamen Weg, ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren?
Der Workshop geht diesen Fragen nach und vermittelt praxisbezogen hilfreiches Wissen und Ansätze zum Umgang mit diesen speziellen kleinen und größeren Seefahrern. Ein gemeinsames Verstehensmodell bietet eine erlebbare Basis für den Transfer in den beruflichen Alltag:
  • Das unsichtbare Band – Bindung im Kontext traumatischer Lebenserfahrung
  • Das Eisen schmieden solange es kalt ist – Grundlegende Strategien im Umgang mit früher und komplexer Traumatisierung
  • Und wenn es brennt? – Krisenintervention, Coregulation und eigene Erdung
  • „Es war einmal…“ – Die Arbeit mit heilsamen und nährenden Narrativen
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung an, wenn Sie KEINEN eigenen Fall einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie einen eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie einen eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht.
Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben.“ Ulrich Schaffer
Seelisches Leid hat Auswirkungen auf den Körper und auf die Gesundheit. Angst, Wut, Stress und traumatisches Erleben lässt Menschen aus dem Gleichgewicht geraten. Hält der traumatische Stress über einen langen Zeitraum an oder nimmt die Traumalast mehr und mehr zu, können sich körperliche Symptome manifestieren. Wenn die Seele stark leidet, wird das Erlebnis in Form von körperlichen Symptomen zum Ausdruck gebracht und der Körper erkrankt.
Körper und Seele sind eng miteinander verbunden. Daher ist es unabdingbar, auch die körperliche Symptomatik in den Heilungsweg mit einzubeziehen.
In diesem Seminar geht es um die Beschäftigung mit körperbezogenen Aspekten der traumapädagogischen Begleitung:
-Was bedeutet Psycho-Somatik im Traumakontext?
Polyvagaltheorie, Psychoneuroimmunologie, innere und äußere Haltung,
Stresskaskade, Dissoziation, somatische Dissoziation.
-Der Körper vergisst nie – alles ist gespeichert. Selbsterfahrung.
-Übungen aus dem Bereich des Somatic Experiencing, des polyvagalen Embodiments und der körperorientierten Achtsamkeit.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie einen eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Umfang: 9 UEs
Bitte melden Sie sich in diesem Kurs an, wenn Sie KEINEN eigenen Fall in der Supervision einbringen möchten.
Die Supervision ist nur für die Teilnehmenden des aktuellen Curriculums vorgesehen.
Migration ist ein gravierender Einschnitt in der Lebensgeschichte und birgt Chancen, aber auch Risiken für die psychische Gesundheit und die persönliche Entwicklung. Werden im Rahmen der Migration noch zusätzlich traumatische Situationen erlebt, steigt die persönliche Belastung und der Integrationsprozess wird wesentlich erschwert.
Flucht als unfreiwillige Migration aufgrund von Krieg, Verfolgung, Folter und Entbehrung bringt Menschen in existenzielle Bedrohungen und ist häufig mit schwierigen Lebensereignissen, Krisen und traumatischen Situationen verbunden. Diese Erfahrungen und ihre Folgen zu verstehen und verarbeiten zu können, ist eine wichtige Aufgabe der psychosozialen Traumatologie mit MigrantInnen und Flüchtlingen.
Durch kultursensible Beratungsangebote und traumapädagogische Hilfen sollen Chancen eröffnet werden, biografische Verletzungen zu erkennen und schonend neue, alternative Erfahrungen zur Persönlichkeitsstabilisierung zu erleben. Durch dieses Erleben bietet sich die Chance für die weitere Entwicklung und damit die Möglichkeit, einer gelingenden Integration in den Lebensalltag des neuen Landes.
Folgende Themen werden bearbeitet:
  • Wie wirken sich die Phasen der Migration auf Anpassungsprozesse und Identitätsentwicklung aus?
  • Gibt es spezielle Traumatisierungen durch Krieg und Flucht und mit welchen Folgen ist zu rechnen?
  • Wirkt sich die kulturelle Herkunft auf das Verständnis von Traumafolgen und auf deren Umgang aus?
  • Was sind Postmigrationsfaktoren und welche spezielle psychosoziale Unterstützung brauchen MigrantInnen?
  • Welche Stabilisierung und Selbstfürsorge im Helfersystem brauchen wir als Schutz vor sekundärer Traumatisierung?