Trauma erschüttert zutiefst das subjektive Sicherheitsgefühl und dadurch wird Bindung zum zentralen Regulationssystem belasteter Menschen.
Moralische Verletzungen erschüttern zusätzlich das eigene Werte-, Identitäts- und Beziehungssystem mit den Folgen, dass Scham, Schuld, Misstrauen, Rückzug und Bindungsprobleme besonders hartnäckig werden. Zudem erschüttert dieses das Kohärenzgefühl zutiefst.
Ziel dieses Vortrages ist es, diesen Prozess von Trauma auf unser Bindungsverhalten im Kontext auf moralische Verletzungen zu verstehen, die unterschiedlichen Reaktionen kennenzulernen und daraus folgend, wie eine gute Begleitung für belastete Personen unter dem besonderen Gesichtspunkt von „Bindung“ hilfreich sein kann.
Affektstabilisierung, Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge durch BODY 2 BRAIN CCM®: Durch bestimmte willentliche Körperhaltungen und Körpertätigkeiten Mimik, Gestik, sensomotorische Abläufe können Klientinnen und Klienten lernen, ihre Affekte zu beeinflussen – beruhigend bei Wut und Panik oder stimulierend bei Niedergeschlagenheit/Depression und Ängstlichkeit. Besonders nach Traumatisierung ist diese Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit für Betroffene sehr wertvoll.
Level I dient der gezielten Anwendung von BODY 2 BRAIN Übungen bei verschiedenen Krankheitsbildern.
Schwerpunkte:
Erarbeitung eines positiven Körperbildes, Körpergedächtnis, Affekt und Selbstregulation am Beispiel Angst und Wut.
Level I ist auch als Element der Selbstfürsorge für Therapeutinnen und Therapeuten konzipiert.
Voraussetzung zur Gesamtausbildung:
abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Medizin, Psychologie, Psychotherapie, der Krankenpflege und Altenpflege, Ergotherapie, Logopädie, der Pädagogik und Heilpädagogik, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Seelsorge und Beratung, Kinder- und Jugendhilfe, Trauma-Fachberatung.
Teilnahme anderer Berufsgruppen nur auf Anfrage.
Aktive Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Das Ausbildungsangebot dient nicht dem eigenen Therapieersatz/der eigenen Therapieergänzung.
Ausbildung:
– Einführungstag Basic (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level I (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level II ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level III ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– 4 x 2 Einheiten online Theorie-Vertiefung (Neurologie, Neurophysiologie, Psychotraumatologie)
– 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur maximal 4 als online-Supervision
– schriftliche Arbeit über 8 Therapieeinheiten BODY 2 BRAIN CCM Anwendungen
Unabhängig von einer Ausbildung können je nach Interesse die Module auch einzeln gebucht/besucht werden.
Nachdem die Grundlagen von Embodiment, Körperpsychotherapie und BODY 2 BRAIN vermittelt wurden und bei Klientinnen und Klienten zur Anwendung kamen, wird anhand der Erfahrungen ergänzt und vertieft.
In Level II wird vor allem die Möglichkeit der Kombination von BODY 2 BRAIN CCM® Übungen mit anderen therapeutischen Elementen aufgezeigt und geübt Themenschwerpunkte sind Nähe und Distanz, Selbstbild, Anblick und Selbstakzeptanz und Würde, Trauma, Ressourcen- Verankerung mit B2B.
Level II beinhaltet auch wiederum Elemente der Selbstfürsorge für Therapeutinnen und Therapeuten.
Affektstabilisierung, Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge durch BODY 2 BRAIN CCM®: Durch bestimmte willentliche Körperhaltungen und Körpertätigkeiten Mimik, Gestik, sensomotorische Abläufe können Klientinnen und Klienten lernen, ihre Affekte zu beeinflussen – beruhigend bei Wut und Panik oder stimulierend bei Niedergeschlagenheit/Depression und Ängstlichkeit. Besonders nach Traumatisierung ist diese Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit für Betroffene sehr wertvoll.
Level I dient der gezielten Anwendung von BODY 2 BRAIN Übungen bei verschiedenen Krankheitsbildern.
Schwerpunkte:
Erarbeitung eines positiven Körperbildes, Körpergedächtnis, Affekt und Selbstregulation am Beispiel Angst und Wut.
Level I ist auch als Element der Selbstfürsorge für Therapeutinnen und Therapeuten konzipiert.
Voraussetzung zur Gesamtausbildung:
abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Medizin, Psychologie, Psychotherapie, der Krankenpflege und Altenpflege, Ergotherapie, Logopädie, der Pädagogik und Heilpädagogik, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Seelsorge und Beratung, Kinder- und Jugendhilfe, Trauma-Fachberatung.
Teilnahme anderer Berufsgruppen nur auf Anfrage.
Aktive Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Das Ausbildungsangebot dient nicht dem eigenen Therapieersatz/der eigenen Therapieergänzung.
Ausbildung:
– Einführungstag Basic (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level I (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level II ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level III ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– 4 x 2 Einheiten online Theorie-Vertiefung (Neurologie, Neurophysiologie, Psychotraumatologie)
– 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur maximal 4 als online-Supervision
– schriftliche Arbeit über 8 Therapieeinheiten BODY 2 BRAIN CCM Anwendungen
Unabhängig von einer Ausbildung können je nach Interesse die Module auch einzeln gebucht/besucht werden.
Vermittlung von Grundlagen zu Neurologie/Neurophysiologie und verbunden mit angewandten Beispielen zu Körpertherapie/Embodiment. Übungen und erste eigene Erfahrungen mit der Methode, unter anderem zu den Themen „äußere Haltung macht innere Haltung , Stabilität und Standhaftigkeit, Vorgehensweisen.
Voraussetzung zur Gesamtausbildung:
abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Medizin, Psychologie, Psychotherapie, der Krankenpflege und Altenpflege, Ergotherapie, Logopädie, der Pädagogik und Heilpädagogik, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Seelsorge und Beratung, Kinder- und Jugendhilfe, Trauma-Fachberatung.
Teilnahme anderer Berufsgruppen nur auf Anfrage.
Das Modul Basic ist unabhängig von beruflichen Voraussetzungen allen Interessierten zugänglich.
Aktive Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Das Ausbildungsangebot dient nicht dem eigenen Therapieersatz/der eigenen Therapieergänzung.
Ausbildung:
– Einführungstag Basic (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level I (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level II ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level III ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– 4 x 2 Einheiten online Theorie-Vertiefung (Neurologie, Neurophysiologie, Psychotraumatologie)
– 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur maximal 4 als online-Supervision
– schriftliche Arbeit über 8 Therapieeinheiten BODY 2 BRAIN CCM Anwendungen
Unabhängig von einer Ausbildung können je nach Interesse die Module auch einzeln gebucht/besucht werden.
Vermittlung von Grundlagen zu Neurologie/Neurophysiologie und verbunden mit angewandten Beispielen zu Körpertherapie/Embodiment. Übungen und erste eigene Erfahrungen mit der Methode, unter anderem zu den Themen „äußere Haltung macht innere Haltung , Stabilität und Standhaftigkeit, Vorgehensweisen.
Voraussetzung zur Gesamtausbildung:
abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Medizin, Psychologie, Psychotherapie, der Krankenpflege und Altenpflege, Ergotherapie, Logopädie, der Pädagogik und Heilpädagogik, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Seelsorge und Beratung, Kinder- und Jugendhilfe, Trauma-Fachberatung.
Teilnahme anderer Berufsgruppen nur auf Anfrage.
Das Modul Basic ist unabhängig von beruflichen Voraussetzungen allen Interessierten zugänglich.
Aktive Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Das Ausbildungsangebot dient nicht dem eigenen Therapieersatz/der eigenen Therapieergänzung.
Ausbildung:
– Einführungstag Basic (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level I (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level II ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level III ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– 4 x 2 Einheiten online Theorie-Vertiefung (Neurologie, Neurophysiologie, Psychotraumatologie)
– 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur maximal 4 als online-Supervision
– schriftliche Arbeit über 8 Therapieeinheiten BODY 2 BRAIN CCM Anwendungen
Unabhängig von einer Ausbildung können je nach Interesse die Module auch einzeln gebucht/besucht werden.
Narzissmus zeigt sich weniger in dem, was Menschen über sich sagen – sondern in dem, was sie in Beziehungen auslösen. Im Zentrum steht dabei ein oft übersehener Kern: Antagonismus als treibende Kraft – also die Tendenz zu Abwertung, Konkurrenz, Anspruch und instrumenteller Beziehungsgestaltung.
Aufbauend auf den Konzepten aus Ego First! (Fatfouta/Hagemeyer) wird Narzissmus als dynamisches System verständlich gemacht: ein „Motor“, gespeist aus Frustration, Scham und Versagensangst, der sich über Externalisierung, Delegation und Kontrolle entlädt.
Typisch problematisch ist dabei weniger die sichtbare Grandiosität als die Beziehungsmechanik dahinter:
Idealisierung und Entwertung, Deutungshoheit, Schuldumkehr und die Tendenz, eigene innere Spannungen in andere „auszulagern“. Beziehung wird funktional – nicht wechselseitig.
Der Vortrag differenziert präzise zwischen verschiedenen Ausprägungen:
– Grandioser/agentischer Narzissmus (Dominanz, Status, Durchsetzung),
– Vulnerabler Narzissmus (Kränkbarkeit, Rückzug, latente Entwertung),
– Maligne Formen (hoher Antagonismus + geringe Empathie),
– Abgrenzung zur Borderline-Dynamik: Hier stehen Impulsivität, Affektstürme und Bindungsinstabilität im Vordergrund – während narzisstische Muster stärker durch Kontrolle, Statusregulation und Antagonismus organisiert sind.
Ein entscheidender Perspektivwechsel betrifft auch die Gegenseite:
Warum lassen sich Menschen in solche Dynamiken hineinziehen? Das Konzept der „Besetzbarkeit“ beschreibt die oft unbewusste Bereitschaft, sich über Anpassung, Idealisierung oder fehlende Abgrenzung vereinnahmen zu lassen – statt einer eigenen, stabilen Position zu entwickeln.
Der Vortrag zeigt konkret:
– Welche No-Gos im Umgang Eskalation verstärken (Kränkung, Machtkampf, Spiegeln mit Entwertung),
– wie Abgrenzung ohne Gegenaggression gelingt und
– wie man mit narzisstischen Krisen und Kollapszuständen umgeht (Entwertung, Rückzug, rigide Idealfixierung vs. Öffnung für Realität).
Für beide Seiten werden Ausstiegswege sichtbar:
Der narzisstische Anteil muss lernen, dass das Ego keine stabile Wahrheit ist, sondern eine prüfbare Konstruktion, die an Realität wachsen kann.
Das Gegenüber entwickelt die Fähigkeit, sich nicht besetzen zu lassen, sondern in klarer Selbstverortung zu bleiben.
Der zentrale Entwicklungsschritt ist auf beiden Seiten derselbe:
Weg von Kontrolle und Idealisierung – hin zu Integration, Ambiguitätstoleranz und empathischer Beziehung.
Zielgruppe:
Psychotherapeut:innen, psychosoziale Fachkräfte, Ärzt:innen, Coaches, Berater:innen, Jurist:innen, Mediatori:innen sowie alle, die narzisstische Dynamiken nicht nur erkennen, sondern wirksam verändern wollen
Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der PTBS sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Häufig handelt es sich dabei um für die Therapeuten schwer zu beeinflussende Symptome.
Im Vortrag werden ein Überblick über die neurobiologischen Entstehungen der somatoformen Symptome und der Schmerzstörung mit den Zusammenhängen der dysfunktionalen Bindungserfahrungen in der Kindheit diskutiert und dies mit den traumatischen Erfahrungen korreliert, insbesondere mit der dissoziativen Symptomatik. Dabei werden verschiedene Therapieverfahren der Trauma – und Schmerztherapie erläutert und die unterschiedlichen Therapierichtungen validiert.
In diesem Rahmen werden auch neuere Studienergebnisse mit berücksichtigt und können diskutiert werden.
Gerne können auch eigene Erfahrungen mit Klient*innen und Fallbeispiele der Teilnehmenden eingebracht werden, die in der Diskussion besprochen werden dürfen.
Traumasensible Gesprächsführung bedeutet, Menschen so zu begleiten, dass Sicherheit, Selbstbestimmung und Orientierung jederzeit im Mittelpunkt stehen. Gerade nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen können vorschnelle Interpretationen, Bewertungen oder gut gemeinte Ratschläge dazu führen, dass Klientinnen sich missverstanden oder übergangen fühlen. Die Idiolektische Gesprächsführung bietet hier einen besonderen Zugang: Sie orientiert sich konsequent an der individuellen Sprache und Wirklichkeit der Klientinnen.
Jeder Mensch verfügt über eine einzigartige Eigensprache (Idiolekt), in der sich persönliche Erfahrungen, Ressourcen, Belastungen, Hoffnungen und innere Bilder ausdrücken.
Indem Therapeutinnen und Beraterinnen aufmerksam zuhören, Schlüsselworte aufgreifen und mit kurzen, offenen Fragen arbeiten, entstehen Gespräche, die nicht von außen gesteuert, sondern von den Klient*innen selbst geführt werden. Dies stärkt Selbstwirksamkeit, Würde und Vertrauen – zentrale Faktoren einer traumasensiblen Begleitung.
Die Methode unterstützt Fachkräfte dabei, auch bei komplexen oder belastenden Themen im Kontakt zu bleiben, ohne zu drängen oder zu interpretieren. Statt nach Defiziten zu suchen, werden vorhandene Kompetenzen, individuelle Ressourcen und innere Lösungswege sichtbar gemacht. Die Eigensprache und die individuelle Körpersprache (Idiomotorik) dienen dabei als Navigationsinstrumente für einen respektvollen und ressourcenaktivierenden Prozess.
Die Arbeit mit Menschen, die unter komplexen Traumafolgestörungen oder dissoziativen Störungen leiden, stellt Therapeut:innen häufig vor besondere Herausforderungen. EMDR bietet hierfür heute eine Vielzahl an Möglichkeiten, die weit über das klassische Standardprotokoll hinausgehen. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Konzepte und Modifikationen entwickelt, die insbesondere Stabilisierung, Ressourcenaktivierung und eine sichere traumatherapeutische Prozessgestaltung unterstützen.
Spezifische Modifikationen des EMDR-Prozesses sowie moderne Methoden wie Flash-Technik, Instant Ressource Installation (IRI) und die Gear-Box nach Hélène Dellucci werden im Überblick vorgestellt.