Wer mit traumatisierten Menschen arbeitet, begegnet Geschichten, die nachwirken und
erschüttern. Manchmal ist es eine akute Krise, manchmal das Gefühl, festzuhängen oder mit
dem Schweren allein zu sein. Wer anderen Halt gibt, braucht selbst einen Ort, an dem er Halt
finden kann.
Unsere Supervisionsgruppe richtet sich an psychotherapeutisch tätige Heilpraktiker:innen und
Sozialpädagog:innen, die mit Menschen mit Traumafolgestörungen arbeiten. Gerade in
Einzelpraxen kommt die Kooperation und der Austausch zu kurz. Wir sind in der Behandlung oft
„zu nah dran“ und von der Komplexität erdrückt. Hier neue Wege zu suchen und andere
Perspektiven zu hören, ist eine wichtige Säule dieses Angebotes. Oft wird die Dynamik und
Komplexität eines Falls dem Behandelnden selbst in der Fallvorstellung transparent und kann
durch die verschiedenen Perspektiven der anderen Teilnehmer:Innen besser eingeordnet und
entlasteter behandelt werden. Da Traumatisierung mit Grenzverletzungen zu tun haben, richtet
diese Supervision sich besonders auf die Sicherung eigener Grenzen.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich online, dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr, mit sechs bis
acht Teilnehmenden. Alle Fallbesprechungen erfolgen anonymisiert und unter Schweigepflicht.
Eine Kontinuität der Teilnahme während eines Jahres wird erwartet. Die ersten zwei Treffen finden
als „Schnuppermöglichkeit“ statt. Wobei ein „Schnuppertermin“ wahrgenommen werden muss.
Wer mit traumatisierten Menschen arbeitet, begegnet Geschichten, die nachwirken und
erschüttern. Manchmal ist es eine akute Krise, manchmal das Gefühl, festzuhängen oder mit
dem Schweren allein zu sein. Wer anderen Halt gibt, braucht selbst einen Ort, an dem er Halt
finden kann.
Unsere Supervisionsgruppe richtet sich an psychotherapeutisch tätige Heilpraktiker:innen und
Sozialpädagog:innen, die mit Menschen mit Traumafolgestörungen arbeiten. Gerade in
Einzelpraxen kommt die Kooperation und der Austausch zu kurz. Wir sind in der Behandlung oft
„zu nah dran“ und von der Komplexität erdrückt. Hier neue Wege zu suchen und andere
Perspektiven zu hören, ist eine wichtige Säule dieses Angebotes. Oft wird die Dynamik und
Komplexität eines Falls dem Behandelnden selbst in der Fallvorstellung transparent und kann
durch die verschiedenen Perspektiven der anderen Teilnehmer:Innen besser eingeordnet und
entlasteter behandelt werden. Da Traumatisierung mit Grenzverletzungen zu tun haben, richtet
diese Supervision sich besonders auf die Sicherung eigener Grenzen.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich online, dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr, mit sechs bis
acht Teilnehmenden. Alle Fallbesprechungen erfolgen anonymisiert und unter Schweigepflicht.
Eine Kontinuität der Teilnahme während eines Jahres wird erwartet. Die ersten zwei Treffen finden
als „Schnuppermöglichkeit“ statt. Wobei ein „Schnuppertermin“ wahrgenommen werden muss.
Wer mit traumatisierten Menschen arbeitet, begegnet Geschichten, die nachwirken und
erschüttern. Manchmal ist es eine akute Krise, manchmal das Gefühl, festzuhängen oder mit
dem Schweren allein zu sein. Wer anderen Halt gibt, braucht selbst einen Ort, an dem er Halt
finden kann.
Unsere Supervisionsgruppe richtet sich an psychotherapeutisch tätige Heilpraktiker:innen und
Sozialpädagog:innen, die mit Menschen mit Traumafolgestörungen arbeiten. Gerade in
Einzelpraxen kommt die Kooperation und der Austausch zu kurz. Wir sind in der Behandlung oft
„zu nah dran“ und von der Komplexität erdrückt. Hier neue Wege zu suchen und andere
Perspektiven zu hören, ist eine wichtige Säule dieses Angebotes. Oft wird die Dynamik und
Komplexität eines Falls dem Behandelnden selbst in der Fallvorstellung transparent und kann
durch die verschiedenen Perspektiven der anderen Teilnehmer:Innen besser eingeordnet und
entlasteter behandelt werden. Da Traumatisierung mit Grenzverletzungen zu tun haben, richtet
diese Supervision sich besonders auf die Sicherung eigener Grenzen.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich online, dienstags von 18:00 bis 20:00 Uhr, mit sechs bis
acht Teilnehmenden. Alle Fallbesprechungen erfolgen anonymisiert und unter Schweigepflicht.
Eine Kontinuität der Teilnahme während eines Jahres wird erwartet. Die ersten zwei Treffen finden
als „Schnuppermöglichkeit“ statt. Wobei ein „Schnuppertermin“ wahrgenommen werden muss.
Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) wird häufig mit schwerer psychosozialer Beeinträchtigung, auffälligen Identitätswechseln und deutlich eingeschränkter Alltagsfunktion verbunden. In der klinischen Praxis begegnen jedoch auch Menschen mit DIS oder partieller DIS, die beruflich erfolgreich, sozial angepasst und nach außen hochfunktional erscheinen.
Diese Hochfunktionalität steht nicht im Widerspruch zur Schwere der zugrunde liegenden Störung. Vielmehr kann sie Ausdruck einer ausgeprägten inneren Organisation und Kompartmentalisierung sein: Unterschiedliche Selbst- und Funktionszustände übernehmen spezialisierte Aufgaben, während andere traumabezogene Erfahrungen, Affekte und Erinnerungen vom Alltag weitgehend getrennt bleiben.
Die Fortbildung vermittelt eine differenzierte Betrachtung dissoziativer Störungen zwischen psychopathologischer Beeinträchtigung und äußerer Funktionsfähigkeit. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, warum hohe Leistungsfähigkeit eine schwere dissoziative Symptomatik verdecken kann und welche Konsequenzen sich daraus für Diagnostik, Differentialdiagnostik und Behandlung ergeben.
Teil 1: Diagnostik, Phänomenologie und Hochfunktionalität
Teil 2: Differentialdiagnostik, therapeutische Konsequenzen und Fallarbeit
In der Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen ist die Stimme mehr als ein Transportmittel für Worte. Tempo, Pausen, Lautstärke und Klangfarbe entscheiden mit darüber, ob ein Gegenüber sich sicher fühlt und ob eine Beziehung tragfähig wird. Gleichzeitig zeigt die eigene Stimme, wie es der sprechenden Person selbst gerade geht – besonders unter emotionaler Belastung.
Der erste Termin öffnet den Zugang zur eigenen Stimme: Atem, Körperspannung, Klang sowie die eigenen stimmlichen Muster in verschiedenen Gesprächssituationen. Sie lernen erste Techniken zur Stimmpflege kennen.
Im zweiten Termin blicken wir auf die Stimme als Instrument. Sie erproben, wie Ihre Stimme Ihre Sprechabsicht (z.B. zu regulieren, zu orientieren, abzuschließen) unterstützen kann – und wo unbeabsichtigte Wirkungen entstehen können.
Der dritte Termin richtet den Blick auf das Gegenüber. Die Wahrnehmung für Phänomene wie Tonlosigkeit oder Stimmbruchstellen wird sensibilisiert. Ergänzend werden stimmliche Angebote vorgestellt, die Selbstwirksamkeit stärken können.
Ziel der Reihe ist es, die eigene Stimme als bewusst einsetzbares Werkzeug der Beziehungsgestaltung zu verstehen, sie im Berufsalltag zu schonen und stimmliche Signale bei Klient*innen differenzierter wahrzunehmen. Es geht nicht um Stimmbildung oder Auftrittstraining; stimmliche Vorerfahrung ist nicht erforderlich
Wenn Kinder über lange Zeit oder bei zentralen (Beziehungs-) Erfahrungen immer wieder über ihre Kräfte gehen müssen, bringt dies sowohl kurz-, als auch langfristig Folgen für ihr Selbst- und Weltverständnis mit sich.
Die Konsequenzen solch massiver und früher Belastung unterscheiden sich in Symptomatik aber auch in der Art und Weise sich selbst, die Welt und sich selbst in dieser Welt zu erleben teils deutlich von den Folgen anderer oder späterer Monotraumatisierungen. Wenn Orientierung schon früh sehr schwierig ist, brauchen Kinder später umso sicherere Leuchttürme.
Wie erleben Kinder, deren Reise in stürmischen Gewässern begann, die Welt? Wie gestalten sich sehr alte und ganz neue Bindungs- und Beziehungsfragen? Warum verwechseln diese Kinder unter Umständen immer wieder Vergangenheit und Gegenwart, auch wenn jetzt doch „alles gut ist? Was braucht es um neue, heilsame Erfahrungen machen zu können und welche Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche gibt es auf beraterischer Ebene?
Der Impulsvortrag geht diesen und weiteren traumapädagogischen Fragen nach und vermittelt praxisbezogen hilfreiches Wissen und Ansätze zur Unterstützung von kleinen und größeren Seefahrenden.
Wenn Kinder über lange Zeit oder bei zentralen (Beziehungs-) Erfahrungen immer wieder über ihre Kräfte gehen müssen, bringt dies sowohl kurz-, als auch langfristig Folgen für ihr Selbst- und Weltverständnis mit sich.
Die Konsequenzen solch massiver und früher Belastung unterscheiden sich in Symptomatik aber auch in der Art und Weise sich selbst, die Welt und sich selbst in dieser Welt zu erleben teils deutlich von den Folgen anderer oder späterer Monotraumatisierungen. Wenn Orientierung schon früh sehr schwierig ist, brauchen Kinder später umso sicherere Leuchttürme.
Wie erleben Kinder, deren Reise in stürmischen Gewässern begann, die Welt? Wie gestalten sich sehr alte und ganz neue Bindungs- und Beziehungsfragen? Warum verwechseln diese Kinder unter Umständen immer wieder Vergangenheit und Gegenwart, auch wenn jetzt doch „alles gut ist? Was braucht es um neue, heilsame Erfahrungen machen zu können und welche Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche gibt es auf beraterischer Ebene?
Der Impulsvortrag geht diesen und weiteren traumapädagogischen Fragen nach und vermittelt praxisbezogen hilfreiches Wissen und Ansätze zur Unterstützung von kleinen und größeren Seefahrenden.
Umfang:
Je Unterrichtstag: 9 UEs
Insgesamt: 18 UEs
Grundlagen zur Entstehung posttraumatischer Störungen, von Bindungstraumatisierungen zu Monotrauma bis zu schweren dissoziativen Störungen
Diagnostik nach multiaxialem Trauma-Dissoziations-Modell nach ICD-11:
o Kapitel „Spezifisch belastungsbezogene Störungen“ (6B4): posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), komplexe PTBS (kPTBS), Anhaltende Trauerstörung, Anpassungsstörung
o Kapitel „Dissoziative Störungen“ (6B6): Dissoziative Identitätsstörung (DIS), partielle DIS, dissoziativ-neurologische Symptomstörungen, Depersonalisa-tions-Derealisationsstörung, Dissoziative Amnesie. Zusätzlich: Imitierte und falsch positive DIS
o Persönlichkeitsstörungen, inkl. Borderline-Muster
o Komorbide Störungen
Differentialdiagnosen, insbesondere:
o Affektregulationsprobleme: kPTBS, Borderline-Muster, bipolare Störung, ADHS, pDIS/DIS
o Stimmenhören: DIS, Schizophrenie, u. a.
Fragebögen: Trauma und Dissoziative Symptome Interview (TADS-I, nach S. Boon & H. Mathess), International Trauma Questionnaire (ITQ), und andere
Verstehen von Traumadiagnostik als Prozessdiagnostik
Grundlagen für Berichte an Versicherungen, Krankenkassen, Strafverfolgungs- und Migrationsbehörden, und andere; Besonderheiten bei der Begutachtung
Inhalte aus dem DeGPT Curriculum: Vertiefungsmodul „Dissoziative Störung“ (2 Stunden)
– Strukturierte diagnostische Abklärung von Art und Schwere der Dissoziativen
– Symptome [c PTSD, (partielle) Dissoziative Identitätsstörung, partielle DIS und DIS (ICD 11)] und Störungen
– Differenzialdiagnostik mit anderen psychiatrischen Störungen (Psychosen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen und Zwangserkrankungen). Klinisch therapeutische Implikationen
Zielgruppe: Fachleute und Interessierte.
Das Diagnostikseminar ist sowohl auf Einsteiger*innen wie auch auf Fortgeschrittene Fachleute ausgerichtet. Dies gelingt, indem z.B. mit ausführlichen Übersichtstabellen gearbeitet wird, die später im Selbststudium zur Vertiefung verwendet werden können.
!! Dieses Seminar kann unabhängig von den weiteren Seminaren besucht werden. Der Fokus liegt auf Wissensvermittlung und Besprechen von eigenen Fällen zur Verbindung von Theorie und Praxis.
Fortbildungspunkte werden bei der Bundesärztekammer beantragt.
Scham ist eine zutiefst soziale und bindungsbezogene Emotion. Sie entsteht im Blick realer oder vorgestellter anderer und betrifft nicht nur eine Handlung, sondern das Erleben der eigenen Person: „Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin beschädigt, minderwertig oder der Zugehörigkeit nicht würdig. Besonders nach sexualisierter Gewalt in der Kindheit kann Scham über lange Zeit fortbestehen. Sie erschwert das Sprechen über die Erfahrung, beeinflusst die Reaktionen auf Offenlegung und kann den Zugang zu Hilfe und tragfähigen Beziehungen behindern.
Der Vortrag verbindet bindungstheoretische und traumatherapeutische Perspektiven mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Scham nach sexualisierter Gewalt in der Kindheit. Er zeigt, wie Scham in missbrauchenden und beschämenden Beziehungen entsteht, durch Reaktionen des familiären und sozialen Umfeldes verstärkt werden kann und schließlich das Selbstbild, die Beziehungsfähigkeit sowie das Offenlegen traumatischer Erfahrungen prägt. Scham wird dabei nicht lediglich als Begleitsymptom verstanden, sondern als ein zentraler Mechanismus, durch den Gewalt und Beziehungserfahrungen im Selbst fortwirken.