Diese Stabilisierungsgruppe bietet Menschen mit dissoziativen Phänomenen einen geschützten Raum, um Übungen kennenzulernen und auszuprobieren, die sie dabei unterstützen, mehr ins Hier und Jetzt zu kommen und sich im Alltag zu verankern. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sich wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, sich zu beruhigen oder zu aktivieren.
Neben dem Kopf (kognitive Strategien) werden haltgebende Gegenstände und der Körper mit einbezogen und kann als Anker genutzt. Der Schwerpunkt bei der gemeinsamen Erkundung in der Gruppe liegt darauf, sich selbst wieder zu fassen zu bekommen, eigene Grenzen besser wahrzunehmen und den Kontakt zum Außen wieder hierzustellen. Selbstwirksamkeit und Selbstregulation können dabei erfahren werden endash dies gibt Hoffnung und das Gefühl der Stabilität zurück.
Die Übungen sind leicht zu lernen endash dadurch kann sich jede(r) Betroffene einen persönlichen ’84Notfallkofferldblquote für zuhause und unterwegs zusammenstellen.
In jedem Modul wird darüber hinaus über Wirkweise und Hintergründe der Übungen in Bezug auf die Folgen von Stress- und Traumafolgezuständen eingegangen.
Wichtiger Hinweis: in dieser Gruppe geht es ausschließlich um die Orientierung und Stabilsierung im Hier und Jetzt. Daher wird nicht traumakonfrontativ gearbeitet. Die Stabilisierungsgruppe ersetzt daher auch keine psychotherapeutische Behandlung, kann aber ergänzend dazu wahrgenommen werden.
Zielgruppe sind Männer die traumatisierende Gewalterfahrungen gemacht haben und diese bereits im therapeutischen Rahmen bearbeitet haben.
Die Gruppe soll den Teilnehmern im geschützten Rahmen neue Erfahrungen auch auf der emotionalen Ebene ermöglichen, die im Lebensalltag oft noch gemieden werden müssen.
Zielsetzung des Projekts TrommelPower ist es, im gemeinsamen spielerischen Umgang mit Trommeln und anderen Musikinstrumenten einen Zugang zur eigenen Kraft, Zuversicht und Beziehungsfähigkeit zu finden und die Fähigkeit zu stärken, sich vor (inneren) destruktiven Gefühlen zu schützen und (äußere) Gewalterfahrungen zu vermeiden. Durch das Erleben positiver Gefühle und Stimmungen beim gemeinsamen Musikmachen und das spielerische Üben konstruktiver Kontakt- und Beziehungsgestaltung in den Improvisationen soll ein heilsamer Ausgleich zu traumatischen und destruktiven Erfahrungen ermöglicht und nonverbale, intuitive Kompetenzen der Beziehungsgestaltung gestärkt werden.
Es wird empfohlen, dass sich die Teilnehmer parallel in einzeltherapeutischer Behandlung befinden, da im Rahmen der Gruppe (auch aus Gründen der Diskretion) nicht immer allen persönlichen Erfahrungen die wünschenswerte Aufmerksamkeit gegeben werden kann und Einzeltherapeutische Sitzungen im Rahmen des Projektes nur in sehr geringem Ausmaß möglich sind.
Die Gruppe findet einmal wöchentlich als fortlaufende Gruppe statt.
Es wird mindestens 12, aber maximal 14 Termine geben.
Die Verbindung von Körper und Geist wird im Yoga gefördert. Das achtsam Sein ,,lm Hier und Jetzt, in diesem Moment, im eigenen Körperldblquote wird mit allen Sinnen geübt und bildet die Basis für die Möglichkeiten, wieder mehr Vertrauen in sich selbst zu finden. Traumasensibles Yoga bietet der Übenden ein sicheres Umfeld, in dem sie mit ihrem Körper aufmerksam die angebotenen Bewegungsabfolgen übt, um mehr und mehr in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Die Förderung von Stabilität und Widerstandskraft ist das Ziel. Mit körperlich kräftigenden Übungen wird Stabilität in die Körpermitte gebracht, um mit dieser Kraft Standhaftigkeit und ein stärkeres Selbstwertgefühl aufzubauen. Sanfte Entspannungstechniken, Pranayama Praxis (Atemtechnik) und verschiedene Meditationsweisen werden stufenweise vermittelt.
Durch die Übungen wird die eigene Körperwahrnehmung gesteigert. Das Selbst Wahrnehmen ist die Grundlage für Selbstwirksamkeit. Zu erkennen, dass wir eigenverantwortlich entscheiden, was gesehen und wahrgenommen wird, welche Gedanken entstehen und wie sie uns beeinflussen, bringt uns näher an die Erkenntnis, dass die Selbstregulationsfähigkeit auch in der eigenen Kraft liegt.
Die Scheu vor dem eigenen Körper kann überwunden werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird entwickelt. So kann sowohl der Körper als auch der Geist zunehmend zu einem sicheren Ort werden, ein Zuhause, eine Zuflucht.
In diesem Kurs werden Asanas (Yogahaltungen) und Bewegungsabfolgen einstudiert; Pranayama, Achtsamkeitstechniken und verschiedene Formen der Meditation geübt und deren Wirkung beobachtet.
Der Kurs setzt keine Yoga-Vorkenntnisse voraus. Lediglich den Willen, sich zu bewegen und Neues zu erfahren.
Bitte für bequeme Kleidung sorgen
Traumatische Erlebnisse äußern sich in verschiedenen seelischen Reaktionen. Immer gleich ist dabei die seelische Überforderung, mit Schrecklichem fertig zu werden. Das führt zu Ängsten, psychischen Konflikten und Notlagen, die je nach ihrer besonderen Struktur diagnostisch anders verstanden und behandelt werden müssen. Wir bestimmen in diesem Vortrag Unterschiede und Gemeinsamkeiten, aber auch die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze von Egostate-Störungen, Borderlineerkrankungen und Dissoziationen. Was wird jeweils darunter verstanden? Was eint und was trennt sie?
Warum ist es sinnvoll, für unseren Seelenfrieden auch unseren Leib zu nutzen? Wie ist es möglich, jenseits von Kopf und Sprache, unser psychisches Wohlergehen zu fördern?
An einem gemeinsamen Tag wollen wir in der Gruppe erfahren und üben, wie wir besser in Kontakt und Beziehung zu unserem eigenen Körper kommen können, wie wir unser Nervensystem in die Richtung von Ruhe und Klarheit bewegen können, wie Selbstsorge, Stabilisierung und Ausgleich in den (Arbeits-) Alltag integriert werden kann. Mit achtsamen körperorientierten Übungen, Atemtechniken, Imaginationsübungen, Sinnesübungen, sowie mit Methoden des NLP und der gewaltfreien Kommunikation gestalten wir uns einen individuellen „Hilfekoffer für die Seele“ aus dem dann bei Bedarf ausgewählt werden kann.
Eingeladen sind alle Personen, die mit den Folgen von psychischen Belastungen, Trauma und Trauer -indirekt oder direkt- in Berührung kommen und mehr Fertigkeiten entwickeln möchten, das Leben im Hier und Jetzt leicht zu gestalten.
Bitte wählen Sie für diesen Tag bequeme Kleidung, die Ihre Bewegungsfreiheit erhält.
Yoga zielt darauf ab, Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern, und bietet die verschiedensten Ressourcen für die Pflege körperlicher und emotionaler Gesundheit und somit für Ganzheit und Heilung.
Die im stabilisierenden Yoga angewandten Methoden und Praktiken der Yogatherapie helfen die Beziehung zu und die Identifikation mit gesundheitlichen Beschwerden zu verändern und die oft
affekthaften Bewegungen des Geistes zu beruhigen.
In diesem Kurs werden in sicherem Rahmen stabilisierende und sanft kräftigende Körperhaltungen (Asanas) und Bewegungsabfolgen, sowie einfache Qi Gong Elemente erlernt und geübt.
Ebenso Atemübungen (Pranayama), Achtsamkeitspraxis und geführte Entspannung, sowie das Beobachten von deren Wirkung.
So wird es jedem ermöglicht, für sich passende und einfache Übungen mitzunehmen und in den Alltag zu integrieren, um sich zu stabilisieren.
Ziel ist es, mit Yoga, bewusst und achtsam und mit allen Sinnen etwas zu tun, was uns guttut.
Die Körperwahrnehmung zu schulen, den eigenen Kapazitäten bewusst zu werden um diese zu stärken, und selbstverantwortlich in die Kraft zu kommen.
Daraus resultierend kann Leichtigkeit und Entlastung erlebt und die Beziehung zum eigenen Körper und Geist verbessert werden, um diese Einheit wieder als Quelle erfahren zu können.
Teilnehmerprofil:
Der Kurs setzt keine Yoga-Vorkenntnisse voraus. Einzig Neugierde und die Absicht sich zu bewegen. Die Fähigkeit, mit anderen Menschen in einer Gruppe zu sein, wird vorausgesetzt.
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, evtl. Decke.
Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zubekommen, mehr Bewusstsein und Präsenz zu entwickeln. Yoga unterstützt die Steuerungsfähigkeit, mit stabilem Körper und Geist friedfertig und freier leben zu können.
Als Fachfrau oder Fachmann sind Sie eingeladen, zu erfahren, wie es mit traumasensiblen Yoga möglich ist, mehr Stabilität, Selbstwirksamkeit und Affektregulation zu erreichen. Sie erfahren, wie Menschen mit einladenden Worten zu selbstbestimmt durchgeführten Körperübungen und Atemtechniken angeregt werden können. Dabei geht es darum, ein behagliches Setting zu schaffen, in dem es die Möglichkeit gibt, selbstbestimmt die spezifische Körperwahrnehmung zu fördern, die Präsenz steigern, effektiv zu handeln, den Rhythmus des Körpers zu erleben. Dabei entsteht möglicherweise mehr Raum, die eigenen Grenzen weiter zu erkunden und zu erweitern. Das rhythmische Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung ermöglicht mehr Lebendigkeit und Beziehung, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses wird deutlich, wie vielfältige Möglichkeiten es gibt, den ventralen Vagus zu aktivieren, sodass es leichter wird, mehr Sicherheit zu empfinden, das Wohlbefinden zu steigern, Selbstsorge zu üben. Die angebotenen Praktiken können Ihnen einen Eindruck vermitteln, wie die Therapieentwicklungen Ihrer Klienten durch achtsame, traumasensible Yogapraxis befördert werden können, ebenso können sie selbst in ihren Alltag stabilisierende und nährende Impulse integrieren.
Es werden ergänzend zur Yogapraxis auch theoretische Hintergründe zur Stressentlastung, Stabilisierung, Distanzierung, Selbstsorge, Achtsamkeit, und zu anderen Trauma spezifischen Zusammenhängen erläutert. Gerne werden auch individuelle Fragen erörtert.
Manchmal verlieren wir den Bezug zum Hier und Jetzt, fühlen uns abgeschnitten von der oder von uns selbst, stellen irritiert fest, dass uns die Erinnerung an vergangene Minuten oder Stunden fehlen und wir nicht wissen, was in dieser Zeit passiert ist, oder dass sich unsere Wahrnehmung auf eine eigenartige Art und Weise verschoben hat.
Diese Stabilisierungsgruppe richtet sich an Menschen, die dieses Erleben kennen oder mit anderen dissoziativen Phänomenen vertraut sind. Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um Übungen kennenzulernen, die dabei unterstützen, mehr ins Hier und Jetzt zu kommen, sich zu erden und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wir werden Übungen machen, die den Kopf (kognitive Strategien), haltgebende Gegenstände und den Körper einbeziehen und leicht zu lernen sind. Dadurch ist es möglich, sich selbst einen kleinen persönlichen „Notfallkoffer“ für den Alltag und für unterwegs zusammenzustellen.
Der Schwerpunkt in unserer gemeinsamen Arbeit liegt stets darauf, im Hier und Jetzt eigene Grenzen besser wahrzunehmen und den Kontakt zum Außen zu halten bzw. wieder hierzustellen. Selbstwirksamkeit und Selbstregulation können dabei erfahren werden – dies gibt Hoffnung und das Gefühl der Stabilität zurück.
Die Übungen werden erläutert und in jedem Modul in Zusammenhang gebracht mit ihrer Wirkweise. Hintergrundinformationen zu Folgen von Stress- und Traumafolgezuständen helfen uns, uns selbst und unser Erleben besser einzuordnen und zu verstehen.
Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Halt und Sicherheit im Hier und Jetzt finden und Da-Sein können
  • (Erdungs-)Übungen in einem gesicherten Raum ausprobieren
  • Herausfinden, welche Übungen im Alltag hilfreich sein könnten
  • Einblick in die Grundlagen Stress – Trauma – Dissoziation bekommen
In unserem Alltag sind wir häufig vorwiegend mit „dem Kopf“ unterwegs. Meist bemerken wir dabei nicht, wie sehr unser Denken und Fühlen dabei auch unseren Körper beeinflusst. Emotionen und Ereignisse hinterlassen auch im Körper ihre Spuren und können unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit beeinflussen. Doch zum Glück funktioniert das auch umgekehrt! Stabilisieren und kräftigen wir den Körper, stärken und beruhigen wir auch unseren Geist, entwickeln mehr Klarheit und finden so zu besserem inneren Gleichgewicht. Sie sind eingeladen, in der Gruppe Erfahrungen mit verschiedenen Körperübungen, Atem- und Achtsamkeitstechniken zu sammeln. Bei einfachen Bewegungsabläufen, stabilisierenden Yogahaltungen und sanften Atemübungen lenken wir die Aufmerksamkeit vor allem auf das achtsame Beobachten unseres Körpers und seiner Reaktionen. Behutsam tasten wir uns an unsere ganz persönlichen körperlichen Grenzen heran und erleben, wie der bewusste Wechsel von Anspannung und Entspannung auch unser Nervensystem trainiert. Im Laufe des Kurses erleben wir, dass auch unsere Körper nicht immer gleich belastbar oder flexibel sind und üben uns darin, diese Ist-Zustände, das Sein im Moment wertfrei zu akzeptieren. Wir lernen, besser auf den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse zu hören, um „gesunde“ Entscheidungen treffen zu können. Schrittweise entwickeln wir mehr Klarheit, Stabilität und Widerstandskraft und lernen unseren Körper als sicheren Ort oder sogar als Kraftquelle kennen. Die einfachen und sanften Übungen und Abläufe werden in der Gruppe wiederholt geübt, so dass sie leicht in den Alltag integriert werden können.
Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse oder besonderen Fähigkeiten nötig. Menschen mit Yogaerfahrung sind ebenfalls herzlich willkommen, da den Übenden Spielraum in alle Richtungen gegeben wird.
Die Stabilisierungsgruppe findet nach der Info-Stunde am 06.09.2022 an 8 Terminen dienstags statt.
Stabilisierungsübungen

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  • Phase 2 der DIS-Therapie
  • Einführung: Arbeit mit dissoziierten Anteilen
  • Widerstand gegen Innenarbeit verstehen als frühere Überlebensstrategie und heutigeTherapieblockade, praktische Ansätze
  • Abhängigkeit in Therapien: Notwendigkeit, Grenzen, Warnhinweise
  • Arbeit mit Alltagsanteil (ANP) stärken: Umgang mit posttraumatischer Vermeidung, Phobie vor Anteilen & Störung der Selbstorganisation der ANP
  • Arbeit mit Kind-Anteilen (fragilen Anteilen)
  • Umgang mit Erinnerungen: reale Erinnerungen, vermiedene Erinnerungen, täterinduzierte falsche «Erinnerungen», Wunscherinnerungen, Deckerinnerungen, dissoziativerAmnesie, Gefahr von Suggestion
  • Umgang mit Traumatrias & Störung der Selbstorganisation
  • Systemische Aspekte: Kinder von Menschen mit DIS, Partner*innen, Helfende