Die musiktherapeutische Stabilisierungsgruppe basiert auf dem Prinzip, durch gemeinsames Musizieren und Hören von Musik sichere und unterstützende Räume zu schaffen, die den Austausch und das Erleben von Gefühlen ermöglichen. Dies fördert die Selbstregulation, stärkt das Gefühl mit anderen Menschen verbunden zu sein und unterstützt damit die Bewältigung von Traumafolgen. Sie müssen dazu kein Instrument spielen können sondern sind eingeladen mit verschiedenen Instrumenten zu experimentieren.
Die musiktherapeutische Stabilisierungsgruppe findet als feste und fortlaufende Gruppe mit mindestens 9 und maximal mit 14 Teilnehmer*innen statt.
Der erste Termin dient als Information über die Vorgehensweise, die Inhalte und sie können die verschiedenen Instrumente erkunden. Zudem lernen Sie die anderen Gruppenmitglieder sowie die Gruppenleiter*innen kennen.
Nach diesem ersten Termin entscheiden Sie sich verbindlich zur Teilnahme.
Achtung, die Gruppe findet nicht im THZM e.V. statt, sondern in Rosenheim, in der Nähe des Bahnhofes.
Diese Gruppe ist einer Weiterführung der vorherigen Veranstaltung, deshalb ist eine Anmeldung nur möglich, wenn man bereits an der Vorveranstaltung teilgenommen hat.
Erlebnisse, Erfahrungen, die mit emotionaler oder körperlicher Gewalt verbunden waren können oft von unserem Gehirn nicht vollständig verarbeitet werden. Erinnerungen werden über Albträume, Trigger, oder Flashbacks aufgerufen.
Ein Wiedererleben geschieht und ist oft nicht zu beenden.
Ambulante und (oder ) stationäre Therapien können hilfreich sein.
Stabilisierungsgruppen sollen helfen eigene Möglichkeiten und Kompetenzen zu entdecken ein Wiedererleben zu stoppen und den weiteren Verlauf zu regulieren.
Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) bietet einen geschützten Rahmen, in dem Sie behutsam wieder Verbindung zu Ihrem Körper aufnehmen können. Die Praxis orientiert sich daran, wie sich Bewegungen für Sie im Moment anfühlen und lädt dazu ein, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen, die oft durch traumatische Erfahrungen eingeschränkt wurden.
Wie wird gearbeitet?
Einfache, zugängliche Körperhaltungen aus dem Yoga
Achtsame Anleitung ohne körperliche Korrektur
Einladende Sprache, die Wahlmöglichkeiten eröffnet
Fokus auf der inneren Wahrnehmung statt auf äußeren Formen
Für wen ist TCTSY geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Männer mit Erfahrungen von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), komplexen oder entwicklungsbedingten Traumata sowie an alle, die ihren individuellen Genesungsprozess durch eine körperorientierte Methode unterstützen möchten.
Hintergrund und Wirksamkeit
TCTSY wurde von David Emerson in enger Zusammenarbeit mit Dr. Bessel van der Kolk am Trauma Center in Boston entwickelt. Es handelt sich um das erste traumaspezifische Yogaprogramm, das in einem klinischen Kontext erforscht wurde. Seit 2016 ist TCTSY in den USA von der NREPP als evidenzbasierte Behandlungsmethode anerkannt und in der SAMHSA-Datenbank gelistet. Studien und wissenschaftliche Arbeiten bestätigen seine nachhaltige Wirksamkeit.
Um den individuellen Genesungsprozess zu unterstützen, bietet die sanfte Intervention von TCTSY Wahlmöglichkeiten und körperzentrierte Selbsterfahrung an. Durch die Konzentration auf das Körpergefühl als Grundlage für die Entscheidungsfindung ermöglicht TCTSY den Teilnehmenden, ihre Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen und ein Gefühl der Handlungsfähigkeit zu kultivieren, das infolge eines Traumas oft beeinträchtigt ist.
Die Methode verbindet Erkenntnisse aus Traumatheorie, Bindungstheorie, Neurowissenschaften und Intersektionalität. Im Zentrum steht dabei die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Körper und Geist sowie die Förderung von Selbstbestimmung und Sicherheit.
Aufgrund großzügiger Spenden ist dieser Kurs kostenfrei
Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zu bekommen, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und uns selbst zu entwickeln und so mit stabilem Körper und Geist in Verbindung friedfertig und freier leben zu können.
Sie sind eingeladen, gemeinsam in der Gruppe Ihre Erfahrungen mit Yogaübungen zu erweitern und die Spürfähigkeit zu erhöhen. Mit angeleiteten Körperübungen und Atemtechniken können Sie die spezifische Wahrnehmung fördern, mehr Stabilität entwickeln und die Präsenz steigern. Dabei entsteht möglicherweise mehr Raum, die eigenen Grenzen weiter zu erkunden und zu erweitern. Das rhythmische Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung ermöglicht weitere Handlungsspielräume, mehr Lebendigkeit und Beziehung, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses können wir unsere Steuerungsfähigkeit des Nervensystems noch mehr vertiefen, so dass es leichter wird, mehr Sicherheit zu empfinden und somit das Wohlbefinden zu steigern. Durch den Aufbau und die Vertiefung eines Bewegungsablaufes kann es möglich werden, eine eigene kleine Abfolge zu entwickeln, die in den Alltag integriert werden kann. Es werden ergänzend zur Yogapraxis Hinweise zur Stressentlastung, Stabilisierung, Distanzierung, Selbstsorge, Achtsamkeit, und zu anderen Trauma spezifischen Zusammenhängen vermittelt, die auch im Alltag hilfreich sein können. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen.
Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) bietet einen geschützten Rahmen, in dem Sie behutsam wieder Verbindung zu Ihrem Körper aufnehmen können. Die Praxis orientiert sich daran, wie sich Bewegungen für Sie im Moment anfühlen und lädt dazu ein, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen, die oft durch traumatische Erfahrungen eingeschränkt wurden.
Wie wird gearbeitet?
Einfache, zugängliche Körperhaltungen aus dem Yoga
Achtsame Anleitung ohne körperliche Korrektur
Einladende Sprache, die Wahlmöglichkeiten eröffnet
Fokus auf der inneren Wahrnehmung statt auf äußeren Formen
Für wen ist TCTSY geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Frauen mit Erfahrungen von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), komplexen oder entwicklungsbedingten Traumata sowie an alle, die ihren individuellen Genesungsprozess durch eine körperorientierte Methode unterstützen möchten.
Hintergrund und Wirksamkeit
TCTSY wurde von David Emerson in enger Zusammenarbeit mit Dr. Bessel van der Kolk am Trauma Center in Boston entwickelt. Es handelt sich um das erste traumaspezifische Yogaprogramm, das in einem klinischen Kontext erforscht wurde. Seit 2016 ist TCTSY in den USA von der NREPP als evidenzbasierte Behandlungsmethode anerkannt und in der SAMHSA-Datenbank gelistet. Studien und wissenschaftliche Arbeiten bestätigen seine nachhaltige Wirksamkeit.
Um den individuellen Genesungsprozess zu unterstützen, bietet die sanfte Intervention von TCTSY Wahlmöglichkeiten und körperzentrierte Selbsterfahrung an. Durch die Konzentration auf das Körpergefühl als Grundlage für die Entscheidungsfindung ermöglicht TCTSY den Teilnehmenden, ihre Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen und ein Gefühl der Handlungsfähigkeit zu kultivieren, das infolge eines Traumas oft beeinträchtigt ist.
Die Methode verbindet Erkenntnisse aus Traumatheorie, Bindungstheorie, Neurowissenschaften und Intersektionalität. Im Zentrum steht dabei die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Körper und Geist sowie die Förderung von Selbstbestimmung und Sicherheit.
Vielleicht kennen Sie das: es gibt Momente im Alltag als Mensch mit einer Traumafolgestörung die nicht immer ganz einfach sind. Hier möchte der Kurs ansetzen. Für verschiedene „Stolpersteine“ im Alltag jeweils einen wertvollen „Schatz“ als Gegengewicht zu entwickeln.
Die Gruppe bietet die Möglichkeit in einem geschützten Raum leichte Übungen kennenzulernen, um wieder im Hier und Jetzt und in der Präsenz anzukommen. Zu jeder Übung besteht die Möglichkeit ein kleines Symbol für die persönliche Ressourcenschatzkiste zu gestalten. So entsteht im Lauf des Kurses eine persönliche Schatzkiste mit verschiedenen „Edelsteinen“ für den ein oder anderen „Alltags Stolperstein“. Zudem wird es jeweils Hintergrundwissen geben, um das manchmal schwierige Erleben besser einordnen zu können.
Der 1. Termin ist ein unverbindlicher Informationstermin. Er dient der Vorstellung des Kursinhaltes, der Entscheidungsfindung, sowie zur Beantwortung offener Fragen. Die Teilnahme an allen folgenden Terminen sind verbindlich.
Die Kosten für eine kleine Holzschatzkiste und das Material sind im Preis inbegriffen.
Wir möchten Sie einladen einen neuen Zugang zu ihrem Körper zu finden.
Der Körper bietet einen Erfahrungsraum, in dem die eigene Stressregulation positiv beeinflusst werden kann. Die Stärkung des eigenen Zentrums, der eigenen „Mitte“ ist dabei das vorrangige Ziel. Eine zentrierte Sicherheit ist die Basis Blockaden aufzulösen und die Energie wieder in Fluss zu bringen. „QiWave“ beinhaltet leichte Übungen aus dem Qi Gong, in denen wir uns auch mit Themen wie Zentrierung, Leichtigkeit, Abgrenzung, Aktivierung, Beruhigung, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen beschäftigen. Weiterhin werden in diesem Kurs Prinzipien der Achtsamkeit, wie Akzeptieren ohne Bewertung, die Kultivierung des inneren Beobachters und die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit, als Leitlinie des Übens verinnerlicht.
Yoga kann die Verbindung von Körper, Geist und Seele fördern. Ziel des Yoga ist es, mehr Klarheit über die eigenen Sinne zu bekommen, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und uns selbst zu entwickeln und so mit stabilem Körper und Geist in Verbindung friedfertig und freier leben zu können.
Sie sind eingeladen, gemeinsam in der Gruppe Ihre Erfahrungen mit Yogaübungen zu erweitern und die Spürfähigkeit zu erhöhen. Mit angeleiteten Körperübungen und Atemtechniken können Sie die spezifische Wahrnehmung fördern, mehr Stabilität entwickeln und die Präsenz steigern. Dabei entsteht möglicherweise mehr Raum, die eigenen Grenzen weiter zu erkunden und zu erweitern. Das rhythmische Pendeln zwischen Anforderung und Lockerung ermöglicht weitere Handlungsspielräume, mehr Lebendigkeit und Beziehung, nicht nur auf körperlicher Ebene. Im Laufe des Kurses können wir unsere Steuerungsfähigkeit des Nervensystems noch mehr vertiefen, so dass es leichter wird, mehr Sicherheit zu empfinden und somit das Wohlbefinden zu steigern. Durch den Aufbau und die Vertiefung eines Bewegungsablaufes kann es möglich werden, eine eigene kleine Abfolge zu entwickeln, die in den Alltag integriert werden kann. Es werden ergänzend zur Yogapraxis Hinweise zur Stressentlastung, Stabilisierung, Distanzierung, Selbstsorge, Achtsamkeit, und zu anderen Trauma spezifischen Zusammenhängen vermittelt, die auch im Alltag hilfreich sein können. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen.
Bindungstraumatisierung ist keine Diagnose im Sinne der klassischen Diagnosesysteme (ICD, DSM). Dennoch kann sie weitreichende Folgen auf die Beziehungsgestaltung sowie auf die körperliche und psychische Gesundheit haben.
In diesem Vortrag wollen wir zunächst grundsätzlich klären, was unter Bindungstraumatisierung verstanden wird. Dabei nähern wir uns dem Thema aus einer nervensystemischen Perspektive an.
Darüber hinaus soll eine Idee vermittelt werden, warum es hilfreich sein kann, Bindungstraumatisierung auch im Kontext von Diagnosen zu berücksichtigen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit Trauma assoziiert werden – wie z. B. Depressionen oder chronische Entzündungsprozesse.
Der Vortrag bietet einen ersten Überblick über dieses Thema und richtet sich an alle Interessierten.
Mitschnitte sowie das Verbreiten von Inhalten sind urheberrechtlich untersagt.
„Wenn einer aus seiner Seele singt,
heilt er zugleich seine innere Welt.“
Sir Yehudi Menuhin
Wir singen gemeinsam Lieder
  • die Kraft geben
  • die Mut machen
  • die Lebensfreude schaffen
  • die berühren
  • die so einfach sind, dass man gleich mitsingen kann
  • die aus unterschiedlichen Kulturen kommen
Offen für Betroffene und Nicht-Betroffene.
Eingeladen sind gerade auch Menschen, die glauben nicht singen zu können.