Vermittlung von Grundlagen zu Neurologie/Neurophysiologie und verbunden mit angewandten Beispielen zu Körpertherapie/Embodiment. Übungen und erste eigene Erfahrungen mit der Methode, unter anderem zu den Themen „äußere Haltung macht innere Haltung , Stabilität und Standhaftigkeit, Vorgehensweisen.
Voraussetzung zur Gesamtausbildung:
abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich der Medizin, Psychologie, Psychotherapie, der Krankenpflege und Altenpflege, Ergotherapie, Logopädie, der Pädagogik und Heilpädagogik, der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Seelsorge und Beratung, Kinder- und Jugendhilfe, Trauma-Fachberatung.
Teilnahme anderer Berufsgruppen nur auf Anfrage.
Das Modul Basic ist unabhängig von beruflichen Voraussetzungen allen Interessierten zugänglich.
Aktive Embodiment-Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Das Ausbildungsangebot dient nicht dem eigenen Therapieersatz/der eigenen Therapieergänzung.
Ausbildung:
– Einführungstag Basic (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level I (ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level II ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– Ganztageskurs BODY 2 BRAIN CCM Level III ausschließlich Präsenzveranstaltung)
– 4 x 2 Einheiten online Theorie-Vertiefung (Neurologie, Neurophysiologie, Psychotraumatologie)
– 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur maximal 4 als online-Supervision
– schriftliche Arbeit über 8 Therapieeinheiten BODY 2 BRAIN CCM Anwendungen
Unabhängig von einer Ausbildung können je nach Interesse die Module auch einzeln gebucht/besucht werden.
Die Supervision ist Teil der Body2Brain Ausbildung – eine Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Für das Gesamt-Zertifikat der Body2Brain Ausbildung benötigen Sie insgesamt 16 Stunden Supervision.
Die Supervision ist Teil der Body2Brain Ausbildung – eine Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Für das Gesamt-Zertifikat der Body2Brain Ausbildung benötigen Sie insgesamt 16 Stunden Supervision.
Die Supervision ist Teil der Body2Brain Ausbildung – eine Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Für das Gesamt-Zertifikat der Body2Brain Ausbildung benötigen Sie insgesamt 16 Stunden Supervision.
Der pre-Workshop ist Teil der Body2Brain- Ausbildung und wird bei Teilnahme auf die geforderten Einheiten Supervision angerechnet – eine Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Für das Gesamt-Zertifikat der Body2Brain Ausbildung benötigen Sie insgesamt 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur max. 4 als Online-Supervision
Der pre-Workshop ist Teil der Body2Brain- Ausbildung und wird bei Teilnahme auf die geforderten Einheiten Supervision angerechnet – eine Teilnahme ist auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Für das Gesamt-Zertifikat der Body2Brain Ausbildung benötigen Sie insgesamt 16 Einheiten Supervision, davon jeweils nur max. 4 als Online-Supervision
Narzissmus zeigt sich weniger in dem, was Menschen über sich sagen – sondern in dem, was sie in Beziehungen auslösen. Im Zentrum steht dabei ein oft übersehener Kern: Antagonismus als treibende Kraft – also die Tendenz zu Abwertung, Konkurrenz, Anspruch und instrumenteller Beziehungsgestaltung.
Aufbauend auf den Konzepten aus Ego First! (Fatfouta/Hagemeyer) wird Narzissmus als dynamisches System verständlich gemacht: ein „Motor“, gespeist aus Frustration, Scham und Versagensangst, der sich über Externalisierung, Delegation und Kontrolle entlädt.
Typisch problematisch ist dabei weniger die sichtbare Grandiosität als die Beziehungsmechanik dahinter:
Idealisierung und Entwertung, Deutungshoheit, Schuldumkehr und die Tendenz, eigene innere Spannungen in andere „auszulagern“. Beziehung wird funktional – nicht wechselseitig.
Der Vortrag differenziert präzise zwischen verschiedenen Ausprägungen:
– Grandioser/agentischer Narzissmus (Dominanz, Status, Durchsetzung),
– Vulnerabler Narzissmus (Kränkbarkeit, Rückzug, latente Entwertung),
– Maligne Formen (hoher Antagonismus + geringe Empathie),
– Abgrenzung zur Borderline-Dynamik: Hier stehen Impulsivität, Affektstürme und Bindungsinstabilität im Vordergrund – während narzisstische Muster stärker durch Kontrolle, Statusregulation und Antagonismus organisiert sind.
Ein entscheidender Perspektivwechsel betrifft auch die Gegenseite:
Warum lassen sich Menschen in solche Dynamiken hineinziehen? Das Konzept der „Besetzbarkeit“ beschreibt die oft unbewusste Bereitschaft, sich über Anpassung, Idealisierung oder fehlende Abgrenzung vereinnahmen zu lassen – statt einer eigenen, stabilen Position zu entwickeln.
Der Vortrag zeigt konkret:
– Welche No-Gos im Umgang Eskalation verstärken (Kränkung, Machtkampf, Spiegeln mit Entwertung),
– wie Abgrenzung ohne Gegenaggression gelingt und
– wie man mit narzisstischen Krisen und Kollapszuständen umgeht (Entwertung, Rückzug, rigide Idealfixierung vs. Öffnung für Realität).
Für beide Seiten werden Ausstiegswege sichtbar:
Der narzisstische Anteil muss lernen, dass das Ego keine stabile Wahrheit ist, sondern eine prüfbare Konstruktion, die an Realität wachsen kann.
Das Gegenüber entwickelt die Fähigkeit, sich nicht besetzen zu lassen, sondern in klarer Selbstverortung zu bleiben.
Der zentrale Entwicklungsschritt ist auf beiden Seiten derselbe:
Weg von Kontrolle und Idealisierung – hin zu Integration, Ambiguitätstoleranz und empathischer Beziehung.
Zielgruppe:
Psychotherapeut:innen, psychosoziale Fachkräfte, Ärzt:innen, Coaches, Berater:innen, Jurist:innen, Mediatori:innen sowie alle, die narzisstische Dynamiken nicht nur erkennen, sondern wirksam verändern wollen
Die Ego-State-Therapie stellt ein Teilemodell der Persönlichkeit dar (Watkins & Watkins, 1997). Das ICH (bzw. die Persönlichkeit einer Person) wird dabei durch eine Anzahl von Ich-Zuständen (Persönlichkeitsanteilen, Ego-States) beschrieben, die durch mehr oder weniger durchlässige Grenzen voneinander getrennt sind. Jeder Ego-State wird als ein anpassungsfähiges Mitglied eines inneren Systems betrachtet, das sich auch als innere Familie beschreiben ließe. Ego-States zeichnen sich durch eigene Wahrnehmungen, Gefühle, Überzeugungen, Körperzustände und Bedürfnisse aus und sie existieren bei jedem Menschen, also auch im so genannten Bereich normalen Erlebens. Sie dienen dem Schutz und der Befriedigung von psychischen und physischen Grundbedürfnissen und entstehen meist sehr früh in der Entwicklung, aber auch im weiteren Lebensverlauf in Zusammenhang mit kritischen Lebensereignissen und Traumatisierungen.
Die Ego-State-Therapie hat sich als eine fundierte und effektive Behandlungsmethode für eine Vielzahl von Störungen und in einem breiten Anwendungsspektrum bewährt. Insbesondere bietet Sie einen adäquaten Zugang zu komplexen Störungsbildern. Der Heilungsprozess in der Ego-State-Therapie verläuft in Richtung Integration einerseits über das Erleben der Begegnung mit eigenen Persönlichkeitsanteilen. Es handelt sich dabei um eine Begegnung mit dem Selbst. Andererseits wird mit den Ego-States gearbeitet, sie werden versorgt oder es wird mit ihnen über neue Strategien der Bedürfnisbefriedigung „verhandelt .
Es werden drei Typen von Ego-States unterschieden: a) grundsätzlich ressourcenreiche, b) verletzte bzw. traumatisierte und c) destruktiv wirkende bewältigende. Es wird ihnen unterstützend, respektvoll, würdigend, mit Neugier und Humor begegnet, jedoch nicht entlarvend. Die Ego-State-Therapie stellt ein phänomenologisches multimodales Verfahren dar, das viele Zugänge und Möglichkeiten bietet, mit dem (komplexen) Störungsgeschehen der Patient:innen kreativ zu arbeiten und heilsame Wege zu finden.
Lernschritte, Ziele und Methoden:
Die Teilnehmer:innen sollen auf abwechslungsreiche und praxisorientierte Weise einen Einblick in die konzeptionellen Ansätze, die Behandlungsstrategien und die Interventionen der Ego-State-Therapie gewinnen. Das Überblicksseminar gibt Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und soll Lust darauf machen, sich mehr mit diesem Ansatz und seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Durch verschiedene didaktische Mittel wie Vortrag, Demonstration, Übung und Diskussion wird ein vielfältiger Zugang geschaffen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Kurs werden Live-Demonstration angeboten.
Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der PTBS sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Häufig handelt es sich dabei um für die Therapeuten schwer zu beeinflussende Symptome.
Im Vortrag werden ein Überblick über die neurobiologischen Entstehungen der somatoformen Symptome und der Schmerzstörung mit den Zusammenhängen der dysfunktionalen Bindungserfahrungen in der Kindheit diskutiert und dies mit den traumatischen Erfahrungen korreliert, insbesondere mit der dissoziativen Symptomatik. Dabei werden verschiedene Therapieverfahren der Trauma – und Schmerztherapie erläutert und die unterschiedlichen Therapierichtungen validiert.
In diesem Rahmen werden auch neuere Studienergebnisse mit berücksichtigt und können diskutiert werden.
Gerne können auch eigene Erfahrungen mit Klient*innen und Fallbeispiele der Teilnehmenden eingebracht werden, die in der Diskussion besprochen werden dürfen.
Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der Posttraumatischen Belastungsstörung oder komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung, sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen.
Die Zusammenhänge zwischen Traumatisierung und den Reaktionen von Körper und Psyche werden angesprochen, um ein Verständnis für die eigene Symptomatik zu fördern. Ebenso werden therapeutische Möglichkeiten diskutiert.
Zudem wird auch Möglichkeit für Fragen und Austausch bestehen.
Dieser Vortrag richtet sich besonders an Betroffene, aber auch Fachleute können profitieren.