Therapeutisches Boxen ist kein Boxtraining – sondern eine strukturierte, traumasensible Methode, den Körper als Ressource wiederzuentdecken. Nach belastenden Erfahrungen bleibt das Nervensystem oft im Alarmmodus: Anspannung, Übererregung oder Erstarrung erschweren Selbstregulation und den Zugang zu eigenen Ressourcen. Genau hier setzt diese Praxiswerkstatt an.
Sie lernen das Wirkmodell des therapeutischen Boxens kennen (Trauma – Nervensystem – Körperarbeit), erleben die traumasensible Grundhaltung „Sicherheit vor Herausforderung, Wahrnehmung vor Leistung“ und probieren zentrale Übungen selbst aus: Grundstellung und Grundschläge, Spiegel-, Stop-and-Go- und Pendelübungen sowie Kraft-Dosierung. Kontraindikationen und Red Flags werden ebenso praxisnah behandelt wie der Transfer in Beratung, Therapie und Pädagogik.
Nicht das Kämpfen steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung: Ich kann mich wahrnehmen. Ich kann mich regulieren. Ich kann handeln.
Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Sie wissen nicht genau, ob diese Technik etwas für Ihren therapeutischen Alltag ist? Am 25.02.2026 findet hierzu ein 45min. Impulsvortrag statt.







