Dipl.Psych., Dipl.Päd., Psychologische Psychotherapeutin, Spezielle Traumatherapeutin (DeGPT), EMDR-Therapeutin, Aufsichtsratsmitglied Trauma Hilfe Zentrum München, Vorstandsmitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie DeGPT e. V.
Mitglied der Arbeitsgruppe Dissoziative Störungen der DeGPT
Trauma und Dissoziation verstehen und traumabezogene Störungen erkennen - Modul 2
Online - PTBS, komplexe PTBS und dissoziative Störungen nach ICD-11 - Vertiefungsmodul
Der Begriff Trauma wird im Alltag ebenso wie im fachlichen Kontext sehr unterschiedlich verwendet. Während manche darunter vor allem einzelne extreme Ereignisse wie Unfälle oder Naturkatastrophen verstehen, zeigen klinische Erfahrungen und aktuelle Forschung, dass auch langandauernde Belastungen, zwischenmenschliche Gewalt, Vernachlässigung oder Bindungstraumatisierungen tiefgreifende psychische Folgen haben können.
Die Veranstaltung geht zunächst der grundlegenden Frage nach:
Was ist ein Trauma - und welche Formen traumatischer Erfahrungen lassen sich unterscheiden?
Dabei werden unterschiedliche Arten von Traumatisierungen sowie typische psychische Reaktionen auf extreme Belastungen vorgestellt.
Inhalte der Veranstaltung
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Spektrum traumabezogener Störungen, wie es in der ICD-11 beschrieben wird. Dazu gehören insbesondere:
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Komplexe PTBS
Dissoziative Reaktionen und Störungen, darunter:
- Depersonalisation
- Derealisation
- Dissoziative Identitätsstrukturen (DIS und partielle DIS)
- Körperlich-neurologische dissoziative Symptome
Darüber hinaus werden weitere mögliche Traumafolgen besprochen, etwa:
- Anhaltende Trauerreaktionen
- Veränderungen im Selbstbild
- Schwierigkeiten in Beziehungen
- Probleme der Affektregulation
Ziel der Veranstaltung
Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis traumatischer Erfahrungen und ihrer vielfältigen Ausdrucksformen zu vermitteln und die diagnostische Einordnung im klinischen Alltag zu erleichtern.
Anhand klinischer Beispiele werden:
- typische Symptomkonstellationen erläutert
- wichtige diagnostische Fragestellungen diskutiert
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an:
- Psychotherapeut:innen
- Ärzt:innen
- Fachkräfte aus psychosozialen und beratenden Arbeitsfeldern
Angesprochen sind insbesondere Personen, die:
- ihr Verständnis traumatischer Erfahrungen und dissoziativer Symptomatik vertiefen möchten
- bislang noch keine vertiefte Auseinandersetzung mit diagnostischen und theoretischen Fragen der Traumatherapie hatten
- eine fundierte Einführung in das Thema suchen
Organisatorisches
Die Fortbildung ist in zwei aufeinander aufbauende Module gegliedert:
- Dauer jeweils 3 Stunden
- gemeinsam oder einzeln (bei entsprechender Vorerfahrung) belegbar
Weitere Hinweise:
- Es besteht die Möglichkeit zu interaktiven Gesprächen
- Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme wird vorausgesetzt
- Die Veranstaltung richtet sich nicht an Betroffene
- Jede:r Teilnehmende ist selbst verantwortlich für funktionierende Kamera und Mikrofon
Ingrid Wild-Lüffe
Termin
Do, 11.06.2026, 17:00 – 20:00 Uhr
Online-Angebot
Gebühr: 85,00 €
Ermäßigte Gebühr für Mitglieder: 80,00 €
Zielgruppe: Fachleute
Zielgruppe: Fachleute
Anmeldung
Bei gemeinsamer Buchung beider Module (Modul 1 am 28.05. und Modul 2 am 11.06.) reduziert sich der Gesamtpreis auf € 150.- statt 2x € 85.- . Buchung über Modul 1.
Bitte beachten Sie, dass die Stornofrist an Modul 1 gekoppelt ist: Ab 28 Tagen vor Beginn des ersten Moduls kann auch Modul 2 nicht mehr storniert werden.
Buchung über das Modul 1.
Bitte beachten Sie, dass die Stornofrist an Modul 1 gekoppelt ist: Ab 28 Tagen vor Beginn des ersten Moduls kann auch Modul 2 nicht mehr storniert werden.
Buchung über das Modul 1.



