M.A. Religionswissenschaft/Psychologie
Heilpraktikerin
Traumatherapie
Schuld und Scham in Beratung und Begleitung
1,5-tägiges Seminar für psychosoziale Fachkräfte
Schuld und Scham prägen viele Beratungs- und Therapiesituationen oft sichtbar, manchmal verdeckt. Sie zeigen sich in Rückzug, Härte gegen sich selbst, Vermeidung oder in leisen Sätzen, die lange nachhallen.
Dieses Seminar vermittelt kompakt und fachlich fundiert, wie Schuld- und Schamerleben entstehen, wie sie sich im Kontext von Trauma zeigen und welche Dynamiken sie in der Beziehungsgestaltung auslösen können. Gleichzeitig berühren diese Emotionen auch uns als Fachkräfte in unserer Haltung, in unserer Resonanz und in unserer eigenen Geschichte.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag:
Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Fallbeispielen, erproben konkrete Interventionen und reflektieren ihre professionelle Haltung im Umgang mit Schuld- und Schamgefühlen. Selbst- und Co-Regulation werden dabei als zentrale Werkzeuge erfahrbar gemacht.
Im Mittelpunkt stehen:
- das Verstehen von Schuld- und Schamerleben
- die Bedeutung dieser Emotionen in traumatischen Kontexten
- die eigene Resonanz als Fachkraft
- konkrete Interventionen für die Arbeit mit Klient*innen
- Selbst- und Co-Regulation als tragende Basis
Methoden:
Fachliche Impulse, Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Fallpraxis und kollegiale Beratung.
Melanie Regus
Christina Fischer
Erlebnispädagogin, Psychotherapie HeilprG, Logotherapie und Existenzanalyse, akademische Expertin für Psychotraumatologie und Krisenintervention (DUK), Traumafachberaterin DeGPT
Termine
Fr, 30.10.2026, 14:00 – 18:00 Uhr
Sa, 31.10.2026, 09:00 – 17:00 Uhr
Sa, 31.10.2026, 09:00 – 17:00 Uhr
Gebühr: 320,00 €
Ermäßigte Gebühr für Mitglieder: 304,00 €
Zielgruppe
Fachleute, Interessierte
Anmeldung
Gebühr inkl. Kuchen, Kekse, frischem Obst, Kaffee und Tee



